The Turkey Curse
fukamis terror chatroom

Battle of the Bands

Setting Orange, 66th Bureaucracy, 3172.

Im Allgemeinen binde ich ja eher keine YouTube-Filmchen ein. Aber in dem Fall muss ich mal ‘ne Ausnahme machen: Battle of the Bands =)

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Wochenende - Movietime

Setting Orange, 30th Chaos, 3172.
Film fukami 11333 1 Comment | Trackback URI

Dieses Wochenende war ich mal total faul und habe mich einfach nur dem feisten Filmgucken hingegeben. Hier eine Übersicht:

* **Team America**
Kotzende, zerplatzende, blutspritzende und fickende Marionetten, explodierende Pyramiden, ein gefällter Eiffelturm, Spezialfahrzeuge in Farben des Star-spangled Banner, ein Kim Jong Il lässt Hans Blix von Haien zerreissen, Michael Moore als Selbstmordattentäter, ein stotterner Matt Demon, die Macht der Film Actors Guild (kurz: F.A.G.): Teilweise sehr nett gemacht und voller amüsanter Ideen, trotzdem leider insgesamt eher sehr enttäuschend für einen so grossen South Park-Fan wie mich. Da hätte man wesentlich mehr draus machen können.

* **Wer hat Angst vor Ruppert Murdoch?**
Aufschlussreiche Dokumentation von Arte zu einem der wohl mächtigsten Manipulatoren unserer Tage. Hab’ dabei einige Details erfahren, die ich noch nicht wusste.

* **The Corporation**
Dreiteilige, interessante Doku über die Macht grosser Firmen. Muss ich mir aber noch mal ansehen, weil ich teilweise durch Chatten abgelenkt wurde und bestimmte Sachen nicht richtig verstanden habe.

* **Conspiracy Theory - Did we land on the Moon?**
Sternenloser Himmel, ähnliche Hintergründe für unterschiedliche Orte, falscher Lichteinfall, eine wehende Amifahne, obwohl keine Atmosphäre existiert, eine Kapsel, die keinerlei Kraterspuren bei Start oder Landung auf dem Mond hinterlässt, Füsse der Fähre, die vollkommen ohne Staub sind. Wurde die Mondlandung in Area 51 gedreht? Und war Capricorn One gar ein Film der die Realität genau abgebildet hat? Naja, interessante Details teilweise, aber irgendwann waren bestimmte “Fakten” dieser Doku dann aber doch etwas zu weit hergeholt für meinen Geschmack. Da fällt mir doch der wunderbare Kurzfilm Luna 13 mit Helges Mutter Andreas Kunze ein, der das Ganze wesentlich lustiger thematisiert.

* **Crash** (auch L.A. Crash)
Ein Film aus miteinander kunstvoll verwobenen Episoden von Paul Higgis, der sich u.a. mit den vielen Fazetten des Rasismus auseinandersetzt. Ich will über den Film gar nicht viele Worte verlieren, ausser dass ich ihn wirklich sehr gut fand. Schönes Zitat: “You think you know who you are. You have no idea.” Wahre Worte, gelassen ausgesprochen.

* **Sneakers**
Klassiker. Immer wieder toll.

* **The Interpreter**
Eher durchwachsener bis kitschiger Film von Sidney Pollack über eine Übersetzerin bei der UN, die von ihrer Vergangenheit in Afrika eingeholt wird. Interessantes Detail: Das ist der erste Film, der jemals in allen Teilen des UN-Hauptquatiers in New York gedreht werden dürfte. Ansonsten im Ganzen eher uninteressant finde ich.

* **Rounders**
Sowas wie eine moderne Version des Klassikers Cincinnati Kid mit einer ganzen Reihe sehr guter Schauspieler, wobei mir John Malkovich und Edward Norton am Besten gefallen haben. Kein Topfilm, aber gute Unterhaltung.

Manchmal brauche ich so eine betäubende Filmkeule für mein inneres Gleichgewicht …

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Friday is hawaiian shirt day

Boomtime, 27th Chaos, 3172.
Film fukami 6589 1 Comment | Trackback URI

So if you could just get to that as soon as possible - that’d be terrific. Kann man gar nicht oft genug sehen: Office Space.

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thebroken

Setting Orange, 10th Chaos, 3172.
Film fukami 29681 No Comments | Trackback URI

Nicht mehr ganz frisch, aber trotzdem neat: theboken ist ein kurzweiliges Videozine, dass sich in lustiger Art und Weise mit kreativer Techniknutzung und Social Engineering auseinander setzt. Verantwortlich dafür zeichnen sich Kevin Rose und Dan Huard, die beide u.a. durch den Videogame TV-Sender G4 zu einiger Berühmtheit gekommen sind. Unterstützt werden die Beiden dabei von dem unglaublichen Ramzi.

In Teil 1 geht es um Netstumbler, Airsnort, Kazaa und dem Hacken von Freipizza, in Teil 2 zeigt Ramzi was man tun kann, wenn die Freundin einen aussperrt und im dritten Teil gibt es ein Interview mit Kevin Mitnick.

Ausserdem gibt es von den Jungs mit Systm ein weiteres nettes Zine, das sich mit Asterisk, Podcasting, dem inneren des iPod Nano, dem Selbstbau von hochwertigen A/V -Kabeln und MythTV beschäftigt. Revision3 Studios, eine Firma, die technologie-orientierte Videos produziert, haben mit diggnation aussserdem eine wöchentliche Videoversion des Podcasts, in dem sie sich mit den Topstories beschäftigen, die auf Digg, das Rose auch mit ins Leben gerufen hat, zu finden sind.

Artikel zu thebroken und Revision3 Studios sind auch bei der englischen Wikipedia zu finden.

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Botten Vol. 2

Setting Orange, 28th The Aftermath, 3171.

Die Jungs von ddgraff zeigen am Samstag, dem 19. November die Premiere des zweiten Teils von Botten. Neben dem Film werden Bronce T., Tiny und Credit00 an den Decks stehen, dazu gibt es eine bestimmt wieder tolle Diashow. Das Ganze findet in der Schleife 9 im Industriegelände statt und kostet 5 Euro Eintritt. Ein echter Partyspass für ganze Familie, zu dem ich wohl leider leider nicht dabei sein kann :-(

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Goldketten, Zusatz und der ganze Rest

Prickle-Prickle, 60th Bureaucracy, 3171.

Die letzten Tage war ich nach relativ langer Zeit wieder mal in Leipzig. Als ich ankam ging erst Mal alles schief und ich muss zugeben, dass ich durch das rumgeliege und beinhochgehalte den lieben langen Tag doch ziemlich pussyhaft drauf war. Glücklicherweise bin ich, als ich bei Marcel abgehangen habe, einer Eingebung gefolgt und doch noch in die Distillery mitgegangen. Dort spielten Gold Chains und Sue Cie und danach Mike Grant, was mir beides extrem gut gefallen hat. Gold Chains ist sowas wie Elektro mit Rap (wobei nicht 0815-Standardkram gemeint ist), Mike Grant ist zorniger Detroit-Techno vom Allerfeinsten. Gar nicht gefallen hat mir hingegen das Set der anderen DJs. Ich musste mir von Spunky erklären lassen, dass dies im Moment wohl die Art von Musik ist, die sich gut verkauft und wo auf den Parties wohl auch was los ist. Ich habe keine Ahnung wie man das nennt, Progressive House oder so, aber es ist wirklich scheussliche Musik ohne Sex und Seele. Ich, besoffen wie ich war, konnte natürlich nicht anders und habe bei Mike Grant meine Krücken mit den Worten “Ich kann wieder gehen” beiseite geworfen und angefangen zu tanzen. Irgendwie verlor sich der weitere Abend dann im Nebel meines Alkoholrausches …

Am nächsten Tag hatte ich ein wunderschönes Treffen im Hotel Seeblick und bin dann, viel zu früh eigentlich, wieder in die Distille gefahren. An diesem Abend war neben Bronce Teddy und Magnetic als DJs eine meiner absoluten Favoriten live am Start: Aux 88. Deren Gig in L.E. war neben London der einzige, den sie in Europa diesmal absolviert haben. Für mich allerdings die Überraschung des Abends waren Pal Secam Kidz, bestückt mit Live auf ihren Kraftbüchern, lustige Behringer Midi-Controller benutzten und echt das Haus rockten. Sogar Keith und TomTom waren offensichtlich ernsthaft erfreut über deren Sound. Das Liveset von Aux war dann wirklich der Knaller: Die Beiden nach einem langen Intro rauf auf die Bühne, mit seltsamen LEDs an der Brust und sofort stand das Publikum Kopf. Das hatte nichts mehr mit Party zu tun, das war wie ein Punkkonzert. Die Leute tanzten schrien die ganze Zeit “A-U-X” oder “Bass”. Absoluter Wahnsinn. Aux hat mal locker 2 Stunden gespielt, und was ich interessant fand war die Tatsache, dass sie sich mit Sachen wie Cubase unter Windows gequält haben (Keith meinte später, der Grund für dieses seltsame Setup war schlicht, dass sie den alten, originalen Sound haben wollten und keine Lust hatten, sich Arbeit zu machen und das ganze auf eine andere Plattform zu hieven). Sie spielten natürlich ihre Hits, aber auch einiges an neuen Sachen, die recht vielversprechend klangen. Nach dem Gig sass ich eine Weile mit Keith und TomTom im Backstage und hatte grössere und kleinere neue Einsichten in die Geschichte des Detroit Sounds im Allgemeinen und UR im Speziellen. Ich war aber auch an diesem Abend zach, so dass ich irgendwann nur noch gelallt habe und zu keiner sinnvollen Kommunikation mehr fähig. Gegen 10 Uhr früh war ich dann wieder bei Marcel daheim.

Den Feiertag habe ich praktisch nur horizontal verbracht und war echt zu nicht viel mehr in der Lage als ein bisschen zu schreiben, viel zu schwatzen und bin auch ganz schnell wieder eingeschlafen. Dienstag war ich kurz bei einer Vorstellung im Rahmen des Dokfilmfestes Leipzig, wo ich die Premiere eines Teiles einer 3-teiligen Doku gesehen habe, die sich mit Mätressen und deren Macht auseinander setzt. Das Ganze war zwar nicht 100%ig mein Fall, aber gut gemacht war es und enthielt auch nette Details (z.B. dass die Haremsdamen sich die Brustwarzen mit Haschischöl beschmierten). Lustig war irgendwie, dass der Regisseur Jan Peter in einem Nebensatz erwähnte, dass sie für die Produktion 2 Millionen rausgehauen haben. Muss ‘ne alte Frau lange für Stricken …

Eine Sache muss ich noch loswerden, die mich in L.E. total auf die Palme bringt. Ich habe mir Schwarzfahren im Grossen und Ganzen komplett abgewöhnt, was ja jetzt erstmal nichts besonderes ist. Aber in Leipzigs Strassenbahnen kann man nur mir Geldkarte bezahlen, und an mindestens zwei Haltestellen gibt keine Automaten, die mit Bargeld funktionieren, nämlich genau die beiden, zwischen denen ich öfter hin in her gependelt bin. Was tut man also: Richtig, aus der Bahn humpeln, aussteigen, ein Ticket ziehen und auf die nächste Bahn warten. Im Prinzip auch machbar, aber nicht im Zeitstress. Tja, und genau das eine Mal, wo ich wegen meiner Mfg wirklich keine Zeit hatte bin ich prompt kontrolliert worden.

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Takashi Miike

Prickle-Prickle, 10th Bureaucracy, 3171.
Film fukami 4830 3 Comments | Trackback URI

Ichi the killer

Während in der Kölner Innenstadt ein unerträgliches Walt-Disney-Spektakel tobt, das wirklich nicht zu ertragen und vollkommen absurd ist, habe ich die letzten Tage damit verbracht, mir ein paar Filme von Takashi Miike anzusehen. Miikes Filme sind mir von den Titeln her schon eine ganze Weile bekannt, und von Leuten, die gerne härtere Filme sehen auch schon wärmstens empfohlen worden, bin aber bisher aber noch nicht dazu gekommen, mir seine Filme mal anzusehen. Der bekannteste Film von Miike ist in Deutschland wahrscheinlich Ichi the killer (im japanischen Original 殺し屋1 - Koroshiya 1, was soviel heisst wie Auftragskiller oder gedungener Mörder), der einen Manga als Vorlage hat und welchen ich als ersten in einer ungeschnittenen DVD-Version gesehen habe. Der Herr, der da auf dem Bild so freundlich guckt ist übrigens nicht Ichi selbst (der sieht eher so nett wie Akira aus), sondern sein sadomasochistischer Gegenspieler Kakihara, dessen Wangen aufgeschnitten sind und nur mit Ringen zusammengehalten werden. Gleich in eine der ersten Szene des Films bläst Kakihara effektvoll den Rauch einer Zigaretten aus eben diesen Schnitten.

Takashi Miike wurde am 24. August 1960 in Yao, einem Arbeiterort bei Ōsaka, geboren. Er ist Sohn koreanischer Einwanderer, sein Vater was Schweisser, seine Mutter Näherin. Sein Traum war wohl eine Karriere als Motorradfahrer, den er aber irgendwann aufgab. Er hat einen Abschluss auf der Yokohama Hoso Eiga Senmon Gakko (Yokohama Berufsschule für Funk und Film) gemacht, einer Schule ohne Aufnahmeprüfung. Es gab immer wieder Gerüchte, dass seine Filme durch Geldwäscheaktionen der Yakuza finanziert wurden, was ihm aber nie schlüssig bewiesen werden konnte. Weltweite Bekanntheit erlangte er durch den Horrorstreifen Audition und den Yakuza-Film Dead or Alive. Er hat auch weit weniger heftige Filme gedreht, wie z.B. The Bird People in China, der sehr sanft, langsam und schön ist ohne besonders kitschig zu werden. Aber viele seiner Filme sind eben ziemlich brutal und überdreht.

Miikes Filme grundsätzlich zu beschreiben ist gar nicht einfach. Er überschreitet sehr stilsicher Genregrenzen, macht Action, Soft(sic!)porn, Gangsterfilme und Historienspektakel - manchmal alles in Einem wie beispielsweise in Izo. Seine Bildersprache ist gewaltig, aber ich muss zugeben, dass mich einige der Szenen in manchen Filmen ausserordentlich verstört haben, teilweise so sehr, dass ich mich wirklich wegdrehen musste oder mir die Augen zugehalten habe. Nicht, dass ich in meinem Leben noch keine ästhetisierte Gewalt gesehen hätte, im Gegenteil - in vielen meiner Lieblingsfilme spielt Gewalt eine nicht unbedeutende Rolle. Miike treibt es allerdings wirklich auf die Spitze. Da wird in Ichi z.B. ein Yakuza in einem Fernseher ohne Bildröhre jenem fiesen Kakihara präsentiert, der dessen Gesicht mit Nadeln spickt und am Ende schliesslich auf der Strasse, ausserordentlich kunstvoll in mitten einem Haufen alter Fernseher drapiert, landet.

Die Charaktere in Miikes Filmen sind meist nicht grade besondere Sypathieträger, und auch wenn man deren Geschichte durchaus verstehen und nachvollziehen kann - es will sich keine so richtige Verbindung zu einer der handelnen Person einstellen. Alle haben irgendwelche schlimme, seelische Verletzungen und sind oft derartig aggressiv, dass es kaum zu ertragen ist. In den kurzen Augenblicken, in denen sowas wie Zärtlichkeit oder Nähe im Spiel zu entstehen droht, kippt die Situation auch ganz schnell wieder in eine völlig andere Richtung. Überhaupt hatte ich in den Stories nie so was wie ein Punkt, an dem ich mir vorstellen konnte was als nächstes kommt und mir der Geschichte sicher war - ständig Überraschungen und unerwartete Wendungen, hemmungslose Gewaltausbrüche und dann immer wieder diese wunderschönen Bilder und Sequenzen.

Viele seiner Filme sind jedenfalls wirklich überhaupt nix für schwache Nerven. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Miikes Filme bei zarteren Zeitgenossen Alpträume und Psychosen auslösen können. Trotzdem muss ich sagen, dass die Filme irgendwie für mich einen, naja, besonderen Genuss darstellen. Und nein, sie lösen keinerlei sexuelle Lust bei mir aus, es ist etwas anderes, was ich nicht so recht erklären kann. Ich muss aber auch sagen, dass mir bei dieser Art Film einer pro Tag wirklich reicht. Nach Ichi musste ich mir direkt danach einen anderen Film angucken, und die Wahl fiel dabei auf den harmlosen deutschen Klassiker Wir können auch anders, der mein Gemüt wieder einigermassen beruhigen konnte :-)

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17. Filmfest Dresden

Pungenday, 35th Discord, 3171.

The Filmfest Dresden is an anual international short and animation film festival. It’s not compareable to the huge festivals, but it has it’s very own charm, since it focus very much on film makers and special programmes from all over the world. The selections for the national and international competitions are always fine, the special programmes are very important and very interessting.

Short films are no big market in general, and cinemas unfortunately don’t show short films as openers for their blockbusters. Short films have the great advantage over featured films that they don’t have to deal with long introductions on story, persons, setups etc. and can tell their idea straight. It seems much easier to tell subversive and subtle stories and come to the point. There are still so many little masterpieces not really known to the public. I’m for example a big big fan of Jan Švankmajer, Matt Hulse (whom I got to know at the festival a couple of years ago) or the great puppet animations from Nukufilm, Latvia (just to have a little name dropping at the beginning).

Day 0 (2)

After a week of joy in Berlin I arrived quite late at the festival. I got my accreditation and went to Dagmar, the festival club, without having the chance to see a movie. Spencer did nice sound at the club, but it was quite empty. I met Lutz Dammbeck, who told me I’ll not get the job at HfBK Dresden although he sounded he would like to have me as his assistant. The commitee decided against me. But we talk about doing something together in the future anyway, so maybe I’ll do some lectures there, who knows. I met my friend Piet Fuchs from Cologne, who was committed to moderate the national competition during the festival (which he did very good actually).

Day 1 (3)

After a stressful day I arrived at about 6 o’clock at the festival area. Unfortunatelly I was a bit late for the Hungarian programme, so I only got to see two other programmes: One was about sexual education short films from the former GDR and there was a nice and funny introduction with Prof. Dr. Kurt Starke, who was the director of the centre for sexual research in Leipzig before 1989. The other programme I saw was French 1 about love stories, which was very entertaining. Afterwards the Institut français de Dresde sponsored wine and brezels (where I got heavily drunken). I was still very upset that I didn’t manage to arrive ealier. Mr. Snikken invited me to go to the Vision bar, where most of the movies are available at least to view on video during the festival (I didn’t took that offer at that situation, but later I watched Ryan there). At night I went to L’Houp by the filmfest VIP service :-)

Day 2 (4)

I didn’t managed again to see the Hungarian programme, since I arrvied at the festival around 7. Stupid me! I watched the National Competion 4 and 5, which was much better than expected. There were two movies I really liked: The first called Little spoon with Otto Sander, who played an old lonely man. I liked that one, because it was those kind of silent, unspectacular movies about one of the main problems being a human. The other called On a Wednesday night in Tokyo, which was mainly one scene shot at Tokyo underground watching people finding a place. Afterwards I watched British Focus 2. This programme was a feature of the last years onedotzero festival in London and a presentation of some nice music videos. My favorites were: Jonas Odell - Take me out (Franz Ferndinand), Lynn Fox - tour visuals: unravel (Björk), Daniel Levi - Freak (LFO), Bourdoiseau, Genzerli and Blanquet - Electronic Performers (Air), Alexander Rutherford - Go to sleep (Radiohead) and Trunk - Look for me [in any room] (Boom Bip). Afterwards I went with Piet and a guy from Berlin (I forgot his name) to Golfclub, a nice little venue in Neustadt where Krause Duo spun a wonderful house set.

Day 3 (5)

I did it. I watched the Hungarian programme, which was one of my personal highlights this year in advance. It was a retrospective from 50 years of Pannónia Film Studios. I recognized again, that the most significant animation movies are mainly from East film makers and studios. They are telling deep, touching but also funny and illuminative stories and not that high tech clean “we are so cool but we also have feelings”-bullcrap. My favorites from Pannónia are and will ever be Sisyphos from Marcel Jankovics and Abo ovo from Ferenc Cakó (a stunning animation with sand), but in fact every film in that programme was a little diamond. The programme Europe in Shorts IX - Fantastic was as good as expected. It contained such lovely movies like the animation Nosferatu Tango from Zoltan Horvath (a story about a mosquito falling in love with a vampire), Paradisiaque from Igor Pejic (an alien comes to earth and got to know plants, cows and … men) and the German bloody parody Staplerfahrer Klaus, which even made it to file sharing networks. Afterwards I got to see Japan 2, which was the short film part of the Japanese programmes. I remember mainly two movies: One called P.O.W. from Daisuke Shibata, which was about two American soldiers try to get informations from an Iraqi about Saddam (The Iraqi made totally fun of the Americans and pretended Saddam was only a comedian) and a Yakuza story called Every boy loves airplanes from Daihachi Yoshida. Then I got somewhat very confused (I am still - but I wont go into details here). The next thing was the microsscope session (live music with visuals), which was pretty okay but no rocket science. I wanted to go either to the Filmball or to the Scheune to see DJ Flight, a new resident of Metallheadz, but the night went completly different than expected. I stopped by at our office and surprisingly met Astro, Sven and toidinamai sitting there. But I ended up at Blue Note having a very nice talk and a few drinks with a lovely and very interessting person.

Day 4 (6)

Since I had no sleep I went back to the festival at around 10 and had the change to see Together, which was quite nice. It was meant to be a youth programme (unfortunatelly this year there was no Kids programme). Then I’ve seen a programme with 3 documentaries from Iran and Pakistan. This one was a big big surprise for me. The first movie called Keshtiye Noah and was about the consequences of sea war at the southern coastland, the second called Tabdeeli which was an illustrated daydream with wonderful Urdu poetry. The third called Mast Qalandar. This last one portrays an annual celebration, where about a million followers come together in Sehwan Sharif to forget their conscious selves and undergo a process of individual and collective ecstasy. This is actually an interesting part of Islamic history as I got to know. The name of the movie refers to a Sufic saint in the early 13th century who settled in Sehwan Sharif, in the south of Pakistan, to preach his message of love, tolerance and ecstasy. He became one of the most legendary mystic Islamist holy men in the whole orient. Afterwards I got to see part two of DEFA education films. This part contained animated films on the subjects of occupational safety, fire and health protection, saving electricity and contraception. Some of the movies contain the well-known comic character Theo. Just another highlight of the festival I urgently wanted to see was Japan 1, an animation film programme. The main part was about the winner of the 15th Filmfest Dresden international competition in animation, Koji Yamamura. He won with his masterpiece Atama Yama, a modern interpretation of a Japanese Rakugo story set in contemporary Tokyo. Yamamuras movies combining aesthetic prettiness and the latest technologies with traditional drawings in a very nice way. The programme was rounded off with 3 older animations from Kihachiro Kawamoto (Oni - The demon), Renzo Kinoshita (Made in Japan) and Tadanari Okamotos Chikarabashi as well as a wonderful abstract animation of the jury member Maya Yonesho called Üks Uks (its Estonian for The doors). The last programme I saw was the experimental programme. Afterwards I was very exhausted and tired, so unfortunatelly I had no power left to see the Indonesian programme.

Conclusions

First of all I want to say thanks to all the organizers and the whole team of the 17. Filmfest Dresden. You are hosting a very warm and professional festival. I know about some of the problems you had in advance, and I am glad that you are still putting all of your heart and soul into this event. You were friendly all the time, you solved all problems without turning a hair and you really took care for everything. I personally had quite alot of nice talks with interessting people and got again the possibility to see so much wonderful movies. I’m looking forward to next years filmfest. Thanks to you guys for broaden my knowledge and for getting a deep understanding of some important differences, not only this year but the last 15. Keep up your good and important work.

I also got a couple of very good ideas for a couple of events related to short films. I won’t tell any details for now, because I need to talk to some people in advance to see if it’s possible.

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"If organized religion is the opium of the masses, then disorganized religion is the marijuana of the Lunatic Fringe" - Malaclypse The Younger

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