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	<title>Comments on: Zur Kritik an Apps4DE von Lorenz Matzat</title>
	<link>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/</link>
	<description>fukamis terror chatroom</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 01:16:19 +0000</pubDate>
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		<title>by: Gibt es eine Open-Data-Bewegung? &#124; Datenjournalist</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-340033</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;[...] In meinen Augen ist die Gefahr hier sehr groß, vereinnahmt zu werden. Dass ich in diesen Sinne wenig von der Feigenblattveranstaltung Apps4Dtl. gehalten habe, habe ich dargelegt. Andere halten so etwas für legitim, weil erst einmal &#8220;kleine Brötchen&#8221; gebacken werden müssten. [...]&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] In meinen Augen ist die Gefahr hier sehr groß, vereinnahmt zu werden. Dass ich in diesen Sinne wenig von der Feigenblattveranstaltung Apps4Dtl. gehalten habe, habe ich dargelegt. Andere halten so etwas für legitim, weil erst einmal &#8220;kleine Brötchen&#8221; gebacken werden müssten. [&#8230;]</p>
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		<title>by: Jens Best</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335352</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335352</guid>
					<description>&lt;p&gt;Bin mir nicht sicher, ob du nicht verstehen kannst oder willst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von "Verweigern" rede ich nicht. Es geht darum eine klare Linie bei der Forderung beizubehalten und sich nicht mit viel Klein-Klein weichkochen zu lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es passiert viel, und es passiert eben auch nichts.
Schaut man sich die Auswertungen anderer nationaler OGD-Projekte an, ist eben selbst bei einer breiten und ernsthaften Beschäftigung staatlicherseits eine Menge Arbeit zu erledigen, aus Gründen, die ich oben angeführt habe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer sich auf Seiten der Zivilgesellschaft blenden lässt durch einige nette Projekte, hat einiges im politischen Kampf nicht verstanden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;"Mir geht es aber in erster Linie darum, weiter zu kommen." - Interessante politische Handlungsstrategie. Hat sowas naiv Piratiges.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin mir nicht sicher, ob du nicht verstehen kannst oder willst.</p>

<p>Von &#8220;Verweigern&#8221; rede ich nicht. Es geht darum eine klare Linie bei der Forderung beizubehalten und sich nicht mit viel Klein-Klein weichkochen zu lassen.</p>

<p>Es passiert viel, und es passiert eben auch nichts.
Schaut man sich die Auswertungen anderer nationaler OGD-Projekte an, ist eben selbst bei einer breiten und ernsthaften Beschäftigung staatlicherseits eine Menge Arbeit zu erledigen, aus Gründen, die ich oben angeführt habe.</p>

<p>Wer sich auf Seiten der Zivilgesellschaft blenden lässt durch einige nette Projekte, hat einiges im politischen Kampf nicht verstanden. </p>

<p>&#8220;Mir geht es aber in erster Linie darum, weiter zu kommen.&#8221; - Interessante politische Handlungsstrategie. Hat sowas naiv Piratiges.</p>
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		<title>by: fukami</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335326</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335326</guid>
					<description>&lt;p&gt;Selbst wenn ich deinen und Lorenz' Analyse komplett folgen würde: Ja, und? Was folgt denn daraus? Ich sehe keinerlei Handlungsstrategie in dem was du schreibt. Es ist nicht genug, darüber zu ranten, was alles nicht geht und es bringt uns keinen Millimeter weiter. Es bringt auch nichts, sich hier zu verweigern und zu sagen, wir reden erst wieder mit euch, wenn ihr nachhaltige Strategien entwickelt habt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir geht es aber in erster Linie darum, weiter zu kommen. Mein Ansatz ist bottom-up, weswegen ich vor allem erst einmal Kommunal- und Länderverwaltungen im Sinn habe. Mir ist aber eben auch klar, welche finanziellen Mittel eingesetzt werden müssten, wenn das mal auf allen Ebenen lückenlos funktionieren soll. Dort sind aus meiner Sicht auch die Datenschätze, die am interessantesten sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In NRW sind z.B. von knapp 360 Kommunen nur 18 in ihren Finanzen einigermaßen gesund und nicht in der Nähe von Nothaushalten oder Haushaltssanierungskonzepten, ja zum Teil gibt es Kommunen, die nicht mal das NKF NRW ordentlich umgesetzt haben. Dazu ist, wie ich vor etwa 2 Jahren feststellen musste, die IT-Ausstattung und das Knowhow nicht unbedingt, das, was zumindest ich erwartet hätte (aber mit etwas nachdenken wiederum auch nicht so furchtbar überraschend). Hier ist bei einer weitgehenden Strategie auch eine Finanzausstattung nötig, die keine Kleinigkeit ist und die dort vor Ort alleine nicht gestemmt werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Interessanterweise scheint aber grade in den ärmeren Kommunen der Wille sogar am Größten, an Open Data-Strategien zu arbeiten also dort, wo es politisch in großem Maße auch um Legitimation geht (z.B. zum Thema Finanzen und Stadtplanung). Und dort haben wir teilweise erstaunlich direkte Möglichkeiten, an Daten zu kommen.  Soll man das jetzt nicht nutzen, nur weil das BMI nicht aus der Hüfte kommt?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Hamburg ist z.B. zu sehen, dass sich dort immerhin zwei Leute ausschliesslich mit dem Thema auseinandersetzen, von der eine Person auf Grund dieses Wettbewerbs abgestellt wurde und (soweit ich weiss) in den Stellenplan der Stadt auftaucht - neben dem, dass dort ohnehin auf Führungsebene eine große Bereitschaft existiert und dort Verwaltungsmitarbeiter sehr aktiv an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Das ist zwar auch noch nicht genug, aber immerhin das, was auch ohne deutliches Bekenntnis der Politik geht. Das ist für mich ein Erfolg und macht mich hoffungsfroh. Was hier aber fehlt sind natürlich politische Entscheidungen, und diese Entscheidungen werden am Ende sehr viel Geld kosten - schlicht aus dem Grund, weil dafür Software angeschafft werden muss und andere Prozesse entwickelt. Hier entsteht mit der Initiative für ein Transparenzgesetz aber auch Druck, dort tätig zu werden (und könnte als Blueprint für andere Länder herhalten, ebenso großen Druck aufzubauen). &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin übrigens davon überzeugt, dass wir in Deutschland eher auf nachhaltige Strategien hinzulaufen als in anderen Ländern des Westens (so ist deutsche Verwaltung nun einmal, wenn sie denn den Weg einmal beginnt zu beschreiten). Dass es Zeit kosten wird, liegt aus meiner Sicht in erheblichem Maße auch an der Größe und Komplexität der Aufgabe, nicht nur und ausschliesslich an den Bremsern, die darauf keine Lust haben.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn ich deinen und Lorenz&#8217; Analyse komplett folgen würde: Ja, und? Was folgt denn daraus? Ich sehe keinerlei Handlungsstrategie in dem was du schreibt. Es ist nicht genug, darüber zu ranten, was alles nicht geht und es bringt uns keinen Millimeter weiter. Es bringt auch nichts, sich hier zu verweigern und zu sagen, wir reden erst wieder mit euch, wenn ihr nachhaltige Strategien entwickelt habt. </p>

<p>Mir geht es aber in erster Linie darum, weiter zu kommen. Mein Ansatz ist bottom-up, weswegen ich vor allem erst einmal Kommunal- und Länderverwaltungen im Sinn habe. Mir ist aber eben auch klar, welche finanziellen Mittel eingesetzt werden müssten, wenn das mal auf allen Ebenen lückenlos funktionieren soll. Dort sind aus meiner Sicht auch die Datenschätze, die am interessantesten sind.</p>

<p>In NRW sind z.B. von knapp 360 Kommunen nur 18 in ihren Finanzen einigermaßen gesund und nicht in der Nähe von Nothaushalten oder Haushaltssanierungskonzepten, ja zum Teil gibt es Kommunen, die nicht mal das NKF NRW ordentlich umgesetzt haben. Dazu ist, wie ich vor etwa 2 Jahren feststellen musste, die IT-Ausstattung und das Knowhow nicht unbedingt, das, was zumindest ich erwartet hätte (aber mit etwas nachdenken wiederum auch nicht so furchtbar überraschend). Hier ist bei einer weitgehenden Strategie auch eine Finanzausstattung nötig, die keine Kleinigkeit ist und die dort vor Ort alleine nicht gestemmt werden kann.</p>

<p>Interessanterweise scheint aber grade in den ärmeren Kommunen der Wille sogar am Größten, an Open Data-Strategien zu arbeiten also dort, wo es politisch in großem Maße auch um Legitimation geht (z.B. zum Thema Finanzen und Stadtplanung). Und dort haben wir teilweise erstaunlich direkte Möglichkeiten, an Daten zu kommen.  Soll man das jetzt nicht nutzen, nur weil das BMI nicht aus der Hüfte kommt?</p>

<p>In Hamburg ist z.B. zu sehen, dass sich dort immerhin zwei Leute ausschliesslich mit dem Thema auseinandersetzen, von der eine Person auf Grund dieses Wettbewerbs abgestellt wurde und (soweit ich weiss) in den Stellenplan der Stadt auftaucht - neben dem, dass dort ohnehin auf Führungsebene eine große Bereitschaft existiert und dort Verwaltungsmitarbeiter sehr aktiv an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Das ist zwar auch noch nicht genug, aber immerhin das, was auch ohne deutliches Bekenntnis der Politik geht. Das ist für mich ein Erfolg und macht mich hoffungsfroh. Was hier aber fehlt sind natürlich politische Entscheidungen, und diese Entscheidungen werden am Ende sehr viel Geld kosten - schlicht aus dem Grund, weil dafür Software angeschafft werden muss und andere Prozesse entwickelt. Hier entsteht mit der Initiative für ein Transparenzgesetz aber auch Druck, dort tätig zu werden (und könnte als Blueprint für andere Länder herhalten, ebenso großen Druck aufzubauen). </p>

<p>Ich bin übrigens davon überzeugt, dass wir in Deutschland eher auf nachhaltige Strategien hinzulaufen als in anderen Ländern des Westens (so ist deutsche Verwaltung nun einmal, wenn sie denn den Weg einmal beginnt zu beschreiten). Dass es Zeit kosten wird, liegt aus meiner Sicht in erheblichem Maße auch an der Größe und Komplexität der Aufgabe, nicht nur und ausschliesslich an den Bremsern, die darauf keine Lust haben.</p>
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		<title>by: Jens Best</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335312</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335312</guid>
					<description>&lt;p&gt;Mir sind die gestaltungswilligen Personen z.B. im BMI durchaus bekannt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass der Wandel durch Leuchtturm-Projekte angeregt und vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung peu a peu dadurch verankert wird, ist mir sehr wohl bekannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir ist auch bekannt, dass es hunderte engagierter Beamter, Lehrer, Bürgern etc. gibt, die schöne Projekte machen, in denen Kollaboration, Offenheit und der Umgang mit dem gemeinsamen Daten geübt und exemplarisch umgesetzt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lorenz kritisierte ja auch die fehlende Nachhaltigkeit dieser Projekte, sogar in den USA, in denen die Euphorie für das Informationszeitalter wesentlich größer ist als im Land des deutschen Michels. Es sind Spielwiesen, aber keine strategischen Entwicklungsfelder. Die Gründe dafür liegen teilweise auch außerhalb des Politikfeldes Internet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt viele Verwaltungsmenschen, denen ich zugehört habe, die gerne - teilweise schon seit Jahrzehnten - eine andere Offenheit der (digitalen) Information umgesetzt hätten, aber durch Druck oder fehlende Motivation (von oben und unten) wenig angeregt waren, den Schritt zu wagen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Forderung muss aber, auch wenn wir parallel Brückenschlagen, mit einem hohen politischen Druck fortgesetzt werden. Irgendwann kehrt sich das Projektgefördere nämlich in eine Verzögerungsstrategie um. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Open Data MUSS auf der Agenda noch viel höher angesetzt werden. Es braucht, so sehr man das als kollaborativer, hierarchieferner Mensch auch nicht mag, klare Worte UND Taten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;IM Friedrich hat die Veranstaltung als eine reine Pflichtnummer absolviert, auch wenn es in seinem Haus Mutige gibt, die mehr wollen. 
Trotzdem ist es eine Schande im Jahr 2011 einen politische Struktur zu finden, die sich mit subtilen Methoden gegen den Wandel, gegen die Öffnung wehrt. Das ist nicht länger zu dulden, bei aller Freundlichkeit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Öffnung keine einfache Sache wird, weil es kulturell nicht in der Bevölkerung verankert ist. ist klar. Aus lobenswerten Einzelinitiativen (z.B. an Schulen) müssen Unterrichts-Vorlagen werden, muss Lehrerfortbildung und Unterrichts-Evolution werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf den Mond zu fliegen war ein Leichtes gegen die Herausforderung die Potentiale des offenen Webs in der durch die Politik und Wirtschaft der letzten Jahrzehnte versauten RL-Welt zu installieren. Das ist ein Generationenprojekt und muss deswegen sowohl mit Kooperationen als auch mit klarer Kante gegen die Verzögerer und Verhinderer umgesetzt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;PS: Ich sprach auch bei der Verwaltung nicht von "bösem Willen" sondern davon, dass es sich hier auch um Menschen handelt, die ggf. aus sehr banalen, persönlichen oder was-auch-immer-Gründen (die mich nichts angehen) keinen Drive an den Tag legen. Wenn die Mentalität des Staatdieners nicht gewandelt wird, ist dies eine der größten Hindernisse. Wer Menschen nicht befähigt, sondern ihr Potential reglementiert, hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir sind die gestaltungswilligen Personen z.B. im BMI durchaus bekannt. </p>

<p>Dass der Wandel durch Leuchtturm-Projekte angeregt und vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung peu a peu dadurch verankert wird, ist mir sehr wohl bekannt.</p>

<p>Mir ist auch bekannt, dass es hunderte engagierter Beamter, Lehrer, Bürgern etc. gibt, die schöne Projekte machen, in denen Kollaboration, Offenheit und der Umgang mit dem gemeinsamen Daten geübt und exemplarisch umgesetzt wird.</p>

<p>Lorenz kritisierte ja auch die fehlende Nachhaltigkeit dieser Projekte, sogar in den USA, in denen die Euphorie für das Informationszeitalter wesentlich größer ist als im Land des deutschen Michels. Es sind Spielwiesen, aber keine strategischen Entwicklungsfelder. Die Gründe dafür liegen teilweise auch außerhalb des Politikfeldes Internet.</p>

<p>Es gibt viele Verwaltungsmenschen, denen ich zugehört habe, die gerne - teilweise schon seit Jahrzehnten - eine andere Offenheit der (digitalen) Information umgesetzt hätten, aber durch Druck oder fehlende Motivation (von oben und unten) wenig angeregt waren, den Schritt zu wagen.</p>

<p>Die Forderung muss aber, auch wenn wir parallel Brückenschlagen, mit einem hohen politischen Druck fortgesetzt werden. Irgendwann kehrt sich das Projektgefördere nämlich in eine Verzögerungsstrategie um. </p>

<p>Open Data MUSS auf der Agenda noch viel höher angesetzt werden. Es braucht, so sehr man das als kollaborativer, hierarchieferner Mensch auch nicht mag, klare Worte UND Taten.</p>

<p>IM Friedrich hat die Veranstaltung als eine reine Pflichtnummer absolviert, auch wenn es in seinem Haus Mutige gibt, die mehr wollen. 
Trotzdem ist es eine Schande im Jahr 2011 einen politische Struktur zu finden, die sich mit subtilen Methoden gegen den Wandel, gegen die Öffnung wehrt. Das ist nicht länger zu dulden, bei aller Freundlichkeit.</p>

<p>Das Öffnung keine einfache Sache wird, weil es kulturell nicht in der Bevölkerung verankert ist. ist klar. Aus lobenswerten Einzelinitiativen (z.B. an Schulen) müssen Unterrichts-Vorlagen werden, muss Lehrerfortbildung und Unterrichts-Evolution werden.</p>

<p>Auf den Mond zu fliegen war ein Leichtes gegen die Herausforderung die Potentiale des offenen Webs in der durch die Politik und Wirtschaft der letzten Jahrzehnte versauten RL-Welt zu installieren. Das ist ein Generationenprojekt und muss deswegen sowohl mit Kooperationen als auch mit klarer Kante gegen die Verzögerer und Verhinderer umgesetzt werden.</p>

<p>PS: Ich sprach auch bei der Verwaltung nicht von &#8220;bösem Willen&#8221; sondern davon, dass es sich hier auch um Menschen handelt, die ggf. aus sehr banalen, persönlichen oder was-auch-immer-Gründen (die mich nichts angehen) keinen Drive an den Tag legen. Wenn die Mentalität des Staatdieners nicht gewandelt wird, ist dies eine der größten Hindernisse. Wer Menschen nicht befähigt, sondern ihr Potential reglementiert, hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren.</p>
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		<title>by: fukami</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2011/11/19/zur-kritik-an-apps4de-von-lorenz-matzat/#comment-335304</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;Okay, habe mich, wie grade gesehen, etwas geirrt mit dir. Entschuldige bitte, da ist es etwas mit mir durchgegangen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Trotzdem: Ich sehe nicht, dass es sinnvoller ist, auf das BMI einzuhauen und gar nix zu machen und zu sinnieren, was da fehlt und wer schuld ist. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich folge übrigens auch nicht dem, was mir die Verwaltung &lt;em&gt;sagt&lt;/em&gt;, sondern dem, was ich (mit einem wie ich finde besonderen) Blick sehe - und das ist oftmals eben eher kein böser Wille.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich sehe, dass sich Open Data-Prinzipien nicht nur von oben verordnen lassen sollten, sondern dass man die mitnimmt, die das wollen und die, die Bedenken haben mit der Zeit überzeugt.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, habe mich, wie grade gesehen, etwas geirrt mit dir. Entschuldige bitte, da ist es etwas mit mir durchgegangen.</p>

<p>Trotzdem: Ich sehe nicht, dass es sinnvoller ist, auf das BMI einzuhauen und gar nix zu machen und zu sinnieren, was da fehlt und wer schuld ist. </p>

<p>Ich folge übrigens auch nicht dem, was mir die Verwaltung <em>sagt</em>, sondern dem, was ich (mit einem wie ich finde besonderen) Blick sehe - und das ist oftmals eben eher kein böser Wille.</p>

<p>Ich sehe, dass sich Open Data-Prinzipien nicht nur von oben verordnen lassen sollten, sondern dass man die mitnimmt, die das wollen und die, die Bedenken haben mit der Zeit überzeugt.</p>
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