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#LMVNW und die ersten gewählten Kommunalpiraten

Pungenday, 24th Bureaucracy, 3175.

Nach der etwas enttäuschenden Landesmitgliederversammlung gestern hatte ich noch Zeit, einen der ersten beiden in Stadträte gewählte Piraten zu feiern. Diese LMV wird sicher eine Menge Häme auslösen, teilweise sicher auch zu recht. Aber sind wir mal ehrlich: So furchtbar wichtig war die Wahl für die Listenkandidaten nun auch wieder nicht, und der Termin war denkbar ungünstig gewählt, da ein Teil der Verantwortlichen relativ früh ob der Wahl in Münster und Aachen zurück mussten und ausserdem eine Reihe an Leuten nicht da waren, weil sie Wahlhelfer bei der Kommunalwahl waren. Es ist zwar Mist, dass wir das wiederholen müssen, aber wir haben eine Menge gelernt Und noch viel wichtiger: Wir haben eine eine Reihe wichtiger Gespräche in Real Life geführt, die ohnehin mal nötig waren, und eine andere Möglichkeit vor den Bundestagswahlen auf NRW-Ebene in so einem Kreis zu reden gibt es ohnehin nicht mehr. Das wird das nächste Mal sicher besser laufen. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele derlei Veranstaltungen bei anderen Parteien denen so ein Fehler ebenfalls mal irgendwann unterlaufen ist. Egal, Schwamm drüber.

Viel interessanter war für mich, was ich am Rande der Landesmitgliederversammlung besprechen und was ich in Aachen erleben konnte, wo ich zudem mit Kommunalpolitikern anderer Parteien geredet habe und ich noch ein, zwei ganz gute Gedanken mitnehmen konnte. Das schöne jedenfalls: Die Piraten haben dort in Aachen wohl in allen Wahlbezirken, in denen sie antreten sind, nämlich in 8 von 32, mehr als ordentlich abgeschnitten. In 7 von diesen 8 Wahlkreisen waren sie deutlich vor der FDP und jenseits der 5%. Man kann natürlich absolut gar nicht auf eine andere Wahl schliessen (siehe Sachsen), aber ich finde es dennoch ganz passabel. Dazu gibt es mit Thomas Gerger wie es aussieht einen der ersten Piraten, der neben Marco Langenfeld in Münster für die Piraten in ein Parlament einzieht. Wir hatten in Düsseldorf vorher unter anderem verabredet, uns zusammen zu setzen, um über Möglichkeiten zu reden, die wir als Piraten haben, auf Kommunalebene Politik zu machen (und ich sehe da einiges, auch wenn wir nur in einigen Stadträten vertreten sind). Ich werde in nächster Zeit noch etwas ausführlicher schreiben, vermutlich auf der Seite der Bonner Piraten.

Ich bin jetzt in Berlin und will mich mit einigen der Berliner Piraten treffen, um unter anderem über das Piratenwerk zu reden und das neue Büro zu besuchen.

Alles in allem war es trotz aller Anstrengungen und Verpeilungen gestern ein guter Tag. Denn nach den Gesprächen der letzten Wochen ist zumindest auf der kommunalen Ebene hoffentlich ein bisschen konkretere Zusammenarbeit und Austausch mit anderen Parteien möglich.

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1 Comment »

  1. Für alle die nur für die Wahlen angereist sind war es sicherlich schade.

    Aber ich fand die Gespräche am Rande bei Coffee & Cigarettes auch sehr spannend und hab mich gefreut viele der Nasen die aus Wiki, Mailingliste & Co bekannt sind mal von Angesicht zu Angesicht zu sehen :)

    Comment by Bastian — Pungenday, 24th Bureaucracy, 3175. @ 83170

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