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	<title>Comments on: Entwirrungen</title>
	<link>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/</link>
	<description>fukamis terror chatroom</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 01:11:00 +0000</pubDate>
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		<title>by: fukami</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285091</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285091</guid>
					<description>&lt;p&gt;@thygrrr: Habe das mal richtig gestellt. Die 20% kommen von vdL. Die Anzahl der Übergriffe kommen aus der Charite.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>@thygrrr: Habe das mal richtig gestellt. Die 20% kommen von vdL. Die Anzahl der Übergriffe kommen aus der Charite.</p>
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		<title>by: Thygrrr</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285090</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285090</guid>
					<description>&lt;p&gt;"Die Zahlen, die man dazu findet, schwanken zwischen 3-5% und 20% der der männlichen Bevölkerung."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hast Du dazu ein paar Quellen? Finde ich sehr interessant. Die Zahlen zur häufigkeit sexueller Übergriffe würde ich übrigens als zu niedrig angesetzt bezeichnen. Ich habe vor ein paar Jahren mal eigene Umfragen gemacht - natürlich nicht repräsentativ und in sehr kleinen communities - und kam da auf 12% Opfer plus 25% die Fälle im Umfeld hatten. Ich denke, es gibt eindeutig noch Dunkelziffern; die wären dann aber vielleicht so hoch, dass man sich anfangen müsste zu fragen, was denn eigentlich "normal" sei.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Zahlen, die man dazu findet, schwanken zwischen 3-5% und 20% der der männlichen Bevölkerung.&#8221;</p>

<p>Hast Du dazu ein paar Quellen? Finde ich sehr interessant. Die Zahlen zur häufigkeit sexueller Übergriffe würde ich übrigens als zu niedrig angesetzt bezeichnen. Ich habe vor ein paar Jahren mal eigene Umfragen gemacht - natürlich nicht repräsentativ und in sehr kleinen communities - und kam da auf 12% Opfer plus 25% die Fälle im Umfeld hatten. Ich denke, es gibt eindeutig noch Dunkelziffern; die wären dann aber vielleicht so hoch, dass man sich anfangen müsste zu fragen, was denn eigentlich &#8220;normal&#8221; sei.</p>
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		<title>by: fukami</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285086</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285086</guid>
					<description>&lt;p&gt;@TDF: Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass man das Strafrecht im Bezug auf kinderpornografische Schriften ändern sollte. Die Spezialisten sind sich nicht einig, ob die "virtuelle Kinderpornografie" eine Möglichkeit ist, die hilft. Deshalb plädiere ich ja für mehr Forschung zu auf dem Gebiet. Falls sich dann rausstellen sollte, dass es einen positiven Einfluss hat, sollte man darüber vielleicht noch einmal diskutieren. Vorher halte ich nichts davon, da die positiven Auswirkungen von Seiten der Mediziner nicht eindeutig belegt sind.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@TDF: Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass man das Strafrecht im Bezug auf kinderpornografische Schriften ändern sollte. Die Spezialisten sind sich nicht einig, ob die &#8220;virtuelle Kinderpornografie&#8221; eine Möglichkeit ist, die hilft. Deshalb plädiere ich ja für mehr Forschung zu auf dem Gebiet. Falls sich dann rausstellen sollte, dass es einen positiven Einfluss hat, sollte man darüber vielleicht noch einmal diskutieren. Vorher halte ich nichts davon, da die positiven Auswirkungen von Seiten der Mediziner nicht eindeutig belegt sind.</p>
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		<title>by: TDF</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285085</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285085</guid>
					<description>&lt;p&gt;Tja. Kaum jemand antwortet. Warum wohl? Vermutlich, weil der Text einige unbequeme Wahrheiten anspricht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dass man sich in der heutigen Zeit nur willkürlich der Erkenntnis verschließen kann, dass Pädosexuelle genausowenig die Wahl haben, pädosexuell zu sein, wie Homosexuelle sich entschieden haben, homosexuell zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das sollte die Strafbarkeitsdiskussion eigentlich auffrischen, tut es aber nicht. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stattdessen werden grundverschiedene Konzepte wie Päderastie, Pädophilie, Pädosexualität und Kindesmisshandlung unter dem Totschlagbegriff "Kinderschändung" vereint, obwohl eine differenziertere Diskussion eindeutig gebraucht wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ergriffene Maßnahmen werden zunehmend drakonischer, konstruktive Ansätze werden vom Tisch gewischt und sofort "Kinderschänder" gebrüllt, sogar wenn es um triviales geht wie Fiktion und Kunst, die sexuelle Handlungen von und mit Kindern darstellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein reines Gedankengut, das keinerlei Persönlichkeitsrechte verletzt, wirs so pauschal auf eine Stufe mit körperlicher Mißhandlung wehrloser, meist vom Täter emotional abhängiger Menschen gestellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von potenziell (und sicherlich seltener) einvernehmlicher Sexualität mit Kindern - immerhin befriedigen sich Kinder manchmal schon im Kleinkindalter selbst - darf man gar nicht erst anfangen zu sprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich vermute, dass folgende Phänomene in Zukunft eintreten werden:
- je schwieriger es wird, 'sicher' an pädosexuelle Medien heranzukommen, desto ertragreicher wird der Handel damit
- gegen die "Untergrundkultur" im Netz anzutreten ist zwecklos, Botnetze, Rogue Hosts, Rogue ISPs und starke Verschlüsselung werden immer ausreichend Schlupflöcher bieten
- egal wie wenig Kinderpornographie im Netz verbleibt, die Anzahl der Pädosexuellen wird sich nicht reduzieren
- stattdessen wird sich die Anzahl der Heimdelikte erhöhen; Pornographie ist ein Auslassventil für den Sexualtrieb. Wenn man sich ansieht, wie frivol und oft auch paraphil ("kinky") die Privatsphäre in Staaten ist, die Pornographie insgesamt ächten, kann man zumindest eine Korrelation erahnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich möchte wirklich nicht in der Haut eines Pädophilen stecken. Einer meiner Freunde hat mir einst seine pädophilen Neigungen unter Tränen gestanden; und das war noch ein gutes Jahrzehnt vor der aktuellen Hexenjagd, die vielerorts in vollem Gange ist. Allein die Erkenntnis, potenziell von der gesamten Gesellschaft lauthals geächtet und hart bestraft zu werden, hat diesen jungen Mann damals in starke seelische Bedrängnis gebracht. Die Verzweiflung, seine eigenen Neigungen weder wählen noch ändern zu können - immerhin konnte er sie wohl 'ausreichend' unterdrücken ohne Straffällig zu werden - kann man vermutlich nur erahnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich glaube, wir stehen vor einem großen gesellschaftlichen Problem, und es ist niemandem damit geholfen, dass wir Menschen aus unserer Mitte pauschal für etwas verdammen, über das sie nie eine Kontrollmöglichkeit hatten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was getan werden muss, ist, die Kindesmisshandlung zu bekämpfen. Diese schadet den Kindern, diese ist greifbar, diese ist statistisch belegbar, und diese kann verhindert werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sexuelle Neigungen kann man nicht verhindern.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja. Kaum jemand antwortet. Warum wohl? Vermutlich, weil der Text einige unbequeme Wahrheiten anspricht.</p>

<p>Und dass man sich in der heutigen Zeit nur willkürlich der Erkenntnis verschließen kann, dass Pädosexuelle genausowenig die Wahl haben, pädosexuell zu sein, wie Homosexuelle sich entschieden haben, homosexuell zu sein.</p>

<p>Das sollte die Strafbarkeitsdiskussion eigentlich auffrischen, tut es aber nicht. </p>

<p>Stattdessen werden grundverschiedene Konzepte wie Päderastie, Pädophilie, Pädosexualität und Kindesmisshandlung unter dem Totschlagbegriff &#8220;Kinderschändung&#8221; vereint, obwohl eine differenziertere Diskussion eindeutig gebraucht wird.</p>

<p>Ergriffene Maßnahmen werden zunehmend drakonischer, konstruktive Ansätze werden vom Tisch gewischt und sofort &#8220;Kinderschänder&#8221; gebrüllt, sogar wenn es um triviales geht wie Fiktion und Kunst, die sexuelle Handlungen von und mit Kindern darstellt.</p>

<p>Ein reines Gedankengut, das keinerlei Persönlichkeitsrechte verletzt, wirs so pauschal auf eine Stufe mit körperlicher Mißhandlung wehrloser, meist vom Täter emotional abhängiger Menschen gestellt.</p>

<p>Von potenziell (und sicherlich seltener) einvernehmlicher Sexualität mit Kindern - immerhin befriedigen sich Kinder manchmal schon im Kleinkindalter selbst - darf man gar nicht erst anfangen zu sprechen.</p>

<p>Ich vermute, dass folgende Phänomene in Zukunft eintreten werden:
- je schwieriger es wird, &#8217;sicher&#8217; an pädosexuelle Medien heranzukommen, desto ertragreicher wird der Handel damit
- gegen die &#8220;Untergrundkultur&#8221; im Netz anzutreten ist zwecklos, Botnetze, Rogue Hosts, Rogue ISPs und starke Verschlüsselung werden immer ausreichend Schlupflöcher bieten
- egal wie wenig Kinderpornographie im Netz verbleibt, die Anzahl der Pädosexuellen wird sich nicht reduzieren
- stattdessen wird sich die Anzahl der Heimdelikte erhöhen; Pornographie ist ein Auslassventil für den Sexualtrieb. Wenn man sich ansieht, wie frivol und oft auch paraphil (&#8221;kinky&#8221;) die Privatsphäre in Staaten ist, die Pornographie insgesamt ächten, kann man zumindest eine Korrelation erahnen.</p>

<p>Ich möchte wirklich nicht in der Haut eines Pädophilen stecken. Einer meiner Freunde hat mir einst seine pädophilen Neigungen unter Tränen gestanden; und das war noch ein gutes Jahrzehnt vor der aktuellen Hexenjagd, die vielerorts in vollem Gange ist. Allein die Erkenntnis, potenziell von der gesamten Gesellschaft lauthals geächtet und hart bestraft zu werden, hat diesen jungen Mann damals in starke seelische Bedrängnis gebracht. Die Verzweiflung, seine eigenen Neigungen weder wählen noch ändern zu können - immerhin konnte er sie wohl &#8216;ausreichend&#8217; unterdrücken ohne Straffällig zu werden - kann man vermutlich nur erahnen.</p>

<p>Ich glaube, wir stehen vor einem großen gesellschaftlichen Problem, und es ist niemandem damit geholfen, dass wir Menschen aus unserer Mitte pauschal für etwas verdammen, über das sie nie eine Kontrollmöglichkeit hatten.</p>

<p>Was getan werden muss, ist, die Kindesmisshandlung zu bekämpfen. Diese schadet den Kindern, diese ist greifbar, diese ist statistisch belegbar, und diese kann verhindert werden.</p>

<p>Sexuelle Neigungen kann man nicht verhindern.</p>
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	<item>
		<title>by: Piraten-Philosophie &#187; Blog Archive &#187; Offensichtliche Gründe gegen das Zensurgesetz</title>
		<link>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285083</link>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 01:00:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.fukami.io/archives/2009/07/13/entwirrungen/#comment-285083</guid>
					<description>&lt;p&gt;[...] Diese Problematik ist im Übrigen nicht unbekannt. Fukami schreibt dazu: Sperren und Blacklisting a la Cleanfeed und Webminder bewirken aus Sicht eigentlich aller Techniker, mit denen ich gesprochen habe, gar nichts. Wer sich diese Techniken genauer anguckt, dem fallen vermutlich einige Möglichkeiten ein, wie sich aus diesen Blacklists letztendlich Whitelists erzeugen lassen, was ja eher kontraproduktiv wirkt. [...]&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Diese Problematik ist im Übrigen nicht unbekannt. Fukami schreibt dazu: Sperren und Blacklisting a la Cleanfeed und Webminder bewirken aus Sicht eigentlich aller Techniker, mit denen ich gesprochen habe, gar nichts. Wer sich diese Techniken genauer anguckt, dem fallen vermutlich einige Möglichkeiten ein, wie sich aus diesen Blacklists letztendlich Whitelists erzeugen lassen, was ja eher kontraproduktiv wirkt. [&#8230;]</p>
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