The Turkey Curse
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FrOSCon 2006

Boomtime, 31st Confusion, 3172.

Letztes Wochendende fand erstmals die FrOSCon (für Free and Open Source Software Conference) an der FH Bonn/Rhein-Sieg in Sankt Augustin statt. Ich war ehrlich gesagt sehr positiv überrascht, wie gut diese Veranstaltung organisiert war: Es schien irgendwie keinerlei Probleme zu geben, die Helfer und Orgas waren die ganze Zeit freundlich, hilfsbereit und machten nicht mal in Ansätzen einen gestressten Eindruck, im Gegenteil. Das Netz lief mit ordentlicher Geschwindigkeit und ohne einen Ausfall die Zeit stabil.

Bisher war ich noch nie in der FH, und das Prädikat “schön” verdient dieser Ort nicht wirklich: Der Charme dieses Gebäudes ist eher irgendwie der eines Atomschutzbunkers (wie übrigens auch alles andere was ich von Sankt Augustin gesehen habe). Trotzdem hat das natürlich dem Spass auf der Veranstaltung keinen Abbruch getan, und dadurch, dass dort eine Menge Fachbereiche existieren, gab es viel Raum für alle möglichen Aktivitäten gab. An Vortragenden gab es recht wenig renomierte Top-Speaker, aber Niveau und Qualität der Vorträge die ich gesehen habe war sehr fundiert, und ich konnte keinen Totalausfall feststellen und habe auch von keinem gehört.

Grundsätzlich denke ich, die FrOSCon sollte sich etwas straighter ausrichten. Der Spagat irgendwo zwischen Businessveranstaltung, OSS-Evangelisierung und Developer-Treffen ist aus meiner Sicht auf lange Sicht nicht durchzuhalten, ohne dass es irgendwann in eine gewisse Beliebigkeit abdriften könnte. Ich denke, die FrOSCon sollte sich in dem Gebiet positionieren in dem auch die FOSDEM angesiedelt ist, nämlich dem eines Developer-Treffens. Die Räume in der FH sind nämlich wirklich gut geeignet. Zudem war einfach der spürbar grösste Teil der Anwesenden irgendwie nerd- bzw. programmiertechnisch unterwegs. Ich denke ja sowieso, dass sich das Rheinland sehr gut für derlei Veranstaltungen eignet, weil hier in der Gegend eine Menge am Start ist und die Fahrt für die Beteiligten nicht schon in eine komplette Tagestour ausartet. Zudem sollte die Veranstaltung mindestens 3 Tage gehen, weil 2 dann eigentlich doch arg kurz ist.

Die Veranstaltung war aus meiner Sicht ein sehr grosser Erfolg und ich wünsche mir, dass die Organisatoren dieses erfolgsprechende Ergebnis ihrer Arbeit des letzten Jahres zum Anlass nehmen und ein Event ins Leben gerufen haben, das zukünftig im jährlichen Veranstaltungskarusell einen festen Platz hat.

Eine Liste mit Bildern der Veranstaltung gibt es im Wiki der FrOSCon, eine mit Artikeln bzw. Blogeinträgen gibt es sicher in den nächsten Tagen.

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