The Turkey Curse
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REPOS

Sweetmorn, 51st Chaos, 3172.

Vorhin hat mich Nico auf Erlang für den Zaurus hingewiesen. Ich freue mich schon darauf, das mal auszuprobieren. Beim Runterladen ist mir dabei aufgefallen, dass REPOS in der Version 1.4 beta 1 vorliegt (Webseite ist allerdings noch nicht entsprechend aktualisiert).

REPOS steht für _Repository of Erlang-Projects.Org Software_ und ist ein ca. 280 MB grosses ISO mit kompletter Erlang-Umgebung und gängigen Anwendungen, unter anderem: Erlang/OTP R10B-7, Ejabberd in Version 1.0.0, dem Webserver Yaws 1.55, J-EAI 1.0 beta 6, EUnit 1.1 (ein Tool für Unit Tests), Dialyzer 1.3 (DIscrepancy AnaLYZer for ERlang programs), SSH 1.0 (eine SSH Implementation in Erlang), Tsung 1.1.0 (ehemals IDX Tsunami, ein Load Testing und Benchmarking Werkzeug für HTTP, HTTPS, Jabber und SOAP), das Ticketsystem BTT in der CVS version 2005-05-02 und mit ReSHD eine Möglichkeit für eine Remote Erlang Shell (die allerdings im Moment einen Bug hat, der nur ein Kommando zulässt und die Anwendung dann abbricht). Dazu gibt ausserdem mit Esdl 0.94 (eine SDL Grafikbibliothek) und 3d Modeller Wings3D 0.98 (läuft leider nur auf Panther aber nicht Tiger) auch was zum Erstellen von Grafikanwendungen.

Die Idee von REPOS ist, ein kompaktes und einfach zu nutzendes Environment zum Ausprobieren, zur Entwicklung oder als Grundlage für eigene Installationen zu haben. Ich habe mir REPOS beispielsweise auf einen USB-Stick gepackt und nutze das auch in der Form. Das Ganze rennt out of the box ohne weitere Konfiguration unter Linux, Mac OS X und Windows (wobei Tsung wohl keine Windowsunterstützung hat) und ist wirklich sehr zu empfehlen, wenn man mal einen Blick auf die entsprechenden Anwendungen oder auf Erlang an sich werfen will ohne die ganzen Sachen installieren zu müssen. Diese überaus nützliche Distribution wird von Mickaël Rémond und Christophe Romain von der französischen Firma Process-one bereitgestellt und gepflegt, die sich auf Entwicklung und Support von Erlang-Anwendungen spezialisiert hat.

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1 Comment »

  1. Ich versteh nicht, wieso die jetzt alle Erlanggeil sind. Nun; um mir eine Meinung zu bilden, sollte ich diese Sprache vieleicht lernen, aber die Codebeispiele, die ich auf www.koders.com gesehen habe, sehen doch eher uninteressant aus. Mich würden mal die Vorteile auf einen Blick interessieren, z.B: wie mit Objektorientierung (siehe C++, java, python, ruby, perl) aussient, mit funktionaler Programmierung (siehe python, ruby, haskell, ocaml, perl ) , patternmatching (siehe icon, prolog, haskell, ocaml, aspectj) und ob man sich in einem Image bewegen kann (siehe smalltalk). Ob die Objekte zur Laufzeit analysiert werden können (siehe smalltalk, ruby, python, java), wie es mit Operatorüberladung aussieht (python, C++, haskell) oder der Umbenennung von Funktionen zur Laufzeit (python, ruby, tcl), ob es einen Interpreter gibt, der auch readline unterstützt, oder ob wie bei UNSW-Prolog das Editieren einzelner Funktionen (Prädikate) aus dem Interpreter heraus möglich ist.

    Fragen über Fragen.

    Gruß, crazy

    Comment by crazy — Boomtime, 62nd Chaos, 3172. @ 68009

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