The Turkey Curse
fukamis terror chatroom

Office 2005

Boomtime, 53rd Bureaucracy, 3171.

Dienstag war ich das erste Mal in den neuen Räumlichkeiten des Dresdner Chaos. Der Raum ist ziemlich gemütlich, wenn auch ein wenig klein wie ich finde, und es war wirklich schön, die ganzenBande mal wieder auf einem Haufen zu sehen.

Ich wäre ja nicht fukami, wenn ich nicht auch ein Haar in der Suppe finden würde (wobei ich das nicht als Haar, sondern als Toupet in der Suppe empfinde). Was mich wirklich sehr abschreckt sind die Glory Details: Zum Einen werden die Eingänge videoüberwacht, was ich in dem Kontext gar nicht prickelnd finde. Wir setzen uns einerseits gegen Videoüberwachung ein und andererseits lassen wir uns von einer Securityfirma freiwillig filmen, wie wir in unseren Treff kommen und gehen? Das Zweite das mich masslos nervt ist besagte Sicherheitsfirma. Nicht nur, dass sie, als ich ins falsche Haus gegangen bin, wilden Stress machten (ist ein Komplex, in dem man sich, wenn man nicht genau weiss wo man hin muss, leicht verläuft), nein, sie fingen auch noch an bei jeder Gelegenheit dumme und teilweise wirklich beleidigende Sprüche zu machen. Und da man ohne Karte weder rein noch raus kommt ist man ihnen ausgeliefert. Das kosten diese beschissenen Typen weidlich aus und finden sich auch noch witzig dabei. Ich hasse das und habe eigentlich keine grosse Lust, mir das regelmässig über lange Zeit zu geben! Mir ist irgendwie schleierhaft, warum das keinen weiter zu stören scheint. Der liebe Astro meinte z.B. entsetzt: “Was, da sind Kameras!?”, und die Teile sind echt nicht zu übersehen.

Vielleicht sind die Jungs einfach daran gewöhnt, vielleicht ist es ihnen auch schlicht egal, aber ich habe damit wirklich meine Probleme.

---

22C3 CfP: 4 days left

Setting Orange, 51st Bureaucracy, 3171.

The Call for Papers for the 22nd Chaos Communication Congress - Private Investigations will end in 4 days. This years deadline is pretty serious, so if you like to give a talk or present your project, be sure to submit your paper now to 22c3-content@cccv.de. Most lectures will be decided and announced inbetween the next few weeks.

---

Alle Mac-Browser mit Problemen

Sweetmorn, 47th Bureaucracy, 3171.
Code fukami 74567 No Comments | Trackback URI

Bei der grade stattfindenden Summerschool Applied IT Security 2005 im Laboratory for Dependable Distributed Systems der RWTH Aachen haben sich die Teilnehmer mit dem fuzzen von Applikationen auseinander gesetzt und dabei jeden auf der Mac-Plattform existierenden Browser in die Knie gezwungen. Ausserdem hat Safaris RSS-Reader XSS-Probleme.

Mehr bei disLEXia und im Public Wiki des C4:

* All Mac Browsers are crap
* Safari is even worse …
* Film zum Vortrag von Ilja van Sprundel
* Summerschool Aachen 2005 im C4 Wiki

---

Reich und gesund …

Sweetmorn, 47th Bureaucracy, 3171.

… kann ja jeder!

Herrlicher Spruch :-)

---

Soulseek

Sweetmorn, 47th Bureaucracy, 3171.

Filesharing ist heutzutage ein zwei-(oder mehr)schneidiges Schwert. Bisher habe ich nicht so sehr die Notwendigkeit gehabt, mich in den Tauschbörsen zu tummeln, weil ich selbst viele Konserven besitze und in einem Umfeld lebe, in dem viele Leute selbst Musik machen, Platten drehen, Parties und Konzerte veranstalten und generell Musik auf Tonträgern, vor allem Vinyl, sammeln. Dadurch sind natürlich mehrere Sachen von vornherein gegeben: Unabhängigkeit von mainstreamingen Medien, selbstbewuste Suche nach neuem und altem Sound und in vielen Fällen ein sehr direkter Kontakt zu Musikern aller Genre aus aller Welt.

Vor einiger Zeit habe ich allerdings der Recherche halber Tracks von _Clarence G_ gesucht, eines der sehr frühen Aliase von Drexciya. Das Vinyl hatte ein paar Tage zuvor bei eBay für den unglaublichen Betrag von über 12k Euro den Besitzer gewechselt, und in meinem Umfeld gab es auch niemanden, der die Platte oder eine Kopie davon hatte. Daraufhin habe ich das erst Mal seit Jahren wieder einen Filesharing-Client angeworfen und mich auf die, anfänglich sehr erfolglose und frustrierende, Suche gemacht. Dabei benutzte ich zuerst einen eMule-Client, der ständig abstürzte, dann die Nagware Acquisition, zum Schluss aclite (die OSS-Variante von Acquisition). Das brachte alles nichts, und auch die anderen Sachen, die mir so eingefallen sind, habe ich entweder gar nicht gefunden oder konnte nie einen Download-Slot ergattern. Dann gab mir Manuel den Tip, ich solle doch einfach Soulseek benutzen.

Das einzige Mal, dass ich Soulseek benutzt habe, liegt schon eine Weile zurück und war auf dem Mac schlicht 3L (Laden, Lachen, Löschen): Da ging einfach mal nix, der Client stürzte andauern ab und riss u.a. auch den Finder mit den den Abgrund. Von Manuels Tip ermutigt besorgte ich mir SoulseeX (aka ssX). Ob er wusste, was er damit bei mir angerichten würde? Vermutlich schon ;-)

Das Protokoll, dass im Soulseek-Netzwerk verwendet wird, ist nirgendwo offiziell dokumentiert, allerdings haben die Entwickler von SoleSeek das was sie bei der Durchforstung des Python Soulseek-Source Codes und dem Sniffen von Netzwerktraffic rausbekommen haben soweit es eben gehtdokumentiert. Ich bin kein OSS-Zealot, deswegen finde ich nicht-quelloffene Clients nicht so schlimm solange sie tun, keine negativen Auswirkungen auf die Stablitiät meines Systems haben und mich nicht nicht Werbung oder Intrusion anderer Art nervent.

Neben den normalen Möglichkeiten, User als Freunde zu markieren, zu bannen oder zu ignorieren beinhaltet Soulseek die Möglichkeit zum Chat, und ich muss sagen, dass ich in den letzten Wochen sehr viele gute Gespräche über Musik darüber führen konnte, die ich sonst in der Form nur in Plattenläden habe. In dem Netzwerk sind eine Menge totaler Musiknerds, die mich auf so manches Schmakerl hingewiesen haben. Für Leute, die sich mit Musik und Musikern gut auskennen ist Soulseek wohl _das_ Filesharing-Netzwerk. Es gibt auch irgendeine Art von Möglichkeit zur Bezahlung für bessere Downloads, aber ich habe das Konzept ehrlich gesagt nicht verstanden.

Ich frage mich allerdings, warum dieses Netzwerk bisher so unbehelligt von Verfolgung durch die Industrie ist. Nicht, dass ich mir das wünsche, aber seltsam ist es schon. Vorhin hatte jemand die Vermutung geäussert, dass man zwar auch Britney Spears dort finden kann (die mir btw bisher noch gar nicht untergekommen ist, aber das nur am Rande), aber die weitaus grössere Zahl an Musik eben doch eher Indie ist, und deren Ziel ist es eben viel mehr, die User mit ihren Werken bekannt zu machen und dient ja sogar vielen Musikern selbst als Quell von Inspiration und Austausch. Da mag was dran sein. Ich kenne jedenfalls auch eine Reihe von Musikern und DJs, die sich dort umtun. Vielleicht ist es aber auch einfach mit seinen paar Usern viel zu klein. Oder es ist ein heimlicher Versuch der Musikindustrie, um zu sehen, worauf Leute stehen, die nicht so mainstream-fixiert sind.

Clarence G habe ich übrigens sofort gefunden, dazu auch alles andere, das ich bisher gesucht habe. Deswegen hoffe ich inständig, dass dieses Netzwerk noch eine Weile in der Form erhalten bleibt und nicht durch eine Vielzahl an Usern sowohl die Qualität sinkt als auch die Gefahr des Stresses mit der Industrie steigt.

---

Killertracks from the roaring 80ies

Prickle-Prickle, 45th Bureaucracy, 3171.
Music fukami 56977 1 Comment | Trackback URI

Su-Shee hat mich durch ihre Suche nach einem Chrome-Stück dazu inspiriert, selbst meine persönlichen Erinnerungen zu entstauben und darüber nachzudenken, was ich aus der Zeit gerne wieder einmal gerne hören würde. Deswegen hier mal eine kleine Liste von 23 populären Tracks, die mir spontan als “haste ja ewig nicht gehört” eingefallen sind:

* Bauhaus: Bela Lugosi’s dead, In the flat field, Telegram Sam, Passion of lovers
* X-Mal Deutschland: Incubus Succubus II, Mondlicht
* Soft Cell: Tainted Love, Sex Dwarf
* Clan of Xymox: A day, Stranger
* Depeche Mode: Just can’t get enough, The meaning of love, Get the balance right
* Wolfgang Press: The wedding
* Fehlfarben: Paul ist tot
* The Gun Club: Sex Beat
* Scraping Foetus off the wheel: The only good Christian is a dead Christian
* Cabaret Voltaire: Product patrol
* Coil: Solar lodge, Ostia (The death of Pasolini), Who by fire
* The The: Controversal subject, Perfect
* Joy Division: Love will tear us apart, She’s lost control
* Spizz Energi: Where’s Captain Kirk?
* Einstürzende Neubauten: Hospitalistische Kinder/Engel der Vernichtung, Ich bin’s
* Yello: Bostich
* Siouxsie & the Banshees: Happy House
* Ian Dury: Spasticus Autisticus

Ich hör jetzt hier einfach mal auf :-)

---

Pestausbruch bei WoW?!

Pungenday, 44th Bureaucracy, 3171.

Scheinbar ist bei World of Warcraft in den Städten die Pest ausgebrochen, nachdem mit der Einführung einer neuen Figur ein Fluch unerwartet starke Wirkung zeigt. Ich kann mangels WoW-Installation nicht einschätzen, ob das ein Hoax ist, ein Werbegag von Blizzard oder ob sie was verpeilt haben. Bei einem MMORPG dieser Komplexität und Grösse könnte ich mir allerdings vorstellen, dass sowas passieren kann. Interessante Geschichte jedenfalls …

---

foot pr0n

Pungenday, 44th Bureaucracy, 3171.

Fuss Draufsicht

Fuss rechts verdreht

---

Amphetamine Reptile Records

Boomtime, 43rd Bureaucracy, 3171.
Music fukami 73869 3 Comments | Trackback URI

Irgendwann vor der Wende habe ich sehr oft in Berlin einen privaten Radiosender gehört, der sich _Radio 100_ nannte (weiss nicht mehr, ob 100 als Zahl oder als Wort) und der sich durch ein sehr gutes, spannendes und abwechslungsreiches Programm auszeichnete. Auch damals hatte ich schon einen total verpeilten Tagesrhythmus, so dass ich ganz oft deren Frühstücksprogramm hörend eingeschlafen und mit dem Mittagsmagazin oder wie das hiess wieder aufgewacht bin.

Einmal wachte ich nachmittags auf und just in dem Augenblick war die Rede von Amphetamine Reptile Records, einem Label, dass vor allem eine Noise genannte Rockmusik veröffentlichte. Ich bin besser gesagt von der Musik aufgewacht, denn die war in der Tat alles andere als leichtgängiges Crunch-Fallera. Ich hätte fast das Radio ausgemacht, weil es zum Aufwachen doch recht verstörend war - hätte das Stück nicht aufgehört und der Moderator angefangen über Helios Creed zu erzählen.

Helios Creed war bis Mitte der Achtziger Member einer Band, die ich bis heute ausserordenlich schätze: Chrome. Chrome klang in etwa so, als hätte man ein paar Musiker in einer Kiste eingesperrt und diese würden sich darüber lautstark beschweren. Und weil der Sound aus der Kiste nicht raus kann, überlagert sich alles in einer seltsamen Art von musikalischen Hyperventilismus. Jedenfalls erfuhr ich, dass Helios Creed zu der Zeit in einem Bus lebte und AmRep-Labelchef Tom Hazelmeyer ihn zufällig an einer Tankstelle im mittleren Westen traf. Da auch er von Chrome begeistert war fragte er Helios, der nach einem Streit mit seinem Mitmusiker Damon Edge die Band verlassen hatte, ob er nicht Lust hätte, auf AmRep etwas zu releasen. Gefragt, getan. Nach einem Stück auf dem zweiten Teil der 7inch-Sampler-Serie “Dope, Guns and Fucking in the Streets” veröffentlichte Helios die Platte “The Last Laugh” und das war, wie zu erwarten, ein in allerbester Chrome-Manier produziertes kleines apokalyptisches Meisterwerk.

AmRep startete 1986 in Minneapolis vor allem wohl als Plattform für Hazelmeyers eigenes Projekt _Halo of Flies_, entwickelte sich aber über die Jahre zu _dem_ Label für noisigen Sound und Garant für herrliche Livemusik-Erlebnisse. Die Nähe zu dem durch den Nirvana-Hype bekannt gewordenen Label SubPop kommt, neben einer gewissen grundsätzlichen musikalischen Ähnlichkeit und personeller Überschneidungen wie z.B. im Falle von Mudhoney, vor allem durch die von mir überaus geschätzten Leute von Glitterhouse, die damals ein fantastisches Fanzine mit Namen HOWL gemacht haben, die Platten beider Labels hier in Deutschland vertrieben und sich um das Booking gekümmert haben. Ich bin mir sicher, dass sie verantwortlich zu machen sind dafür, dass Noise im Allgemeinen und AmRep im Speziellen überhaupt einer grösseren Hörerschaft zugängig wurde.

Die Liste der Bands, die auf AmRep veröffentlicht haben und teilweise überhaupt erst durch dieses Label bekannt wurden, gleicht einem Who-is-Who des Noise: Melvins, Boss Hog, Chokebore, God Bullies, Tar, Cows, Guzzard (wobei die Band etwas aus dem Rahmen fällt in der Aufzählung), Hammerhead, Helmet, Janitor Joe, Love 666, Today is a Day, Lubricated Goat, Nashville Pussy, Cosmic Psychos, Surgery, Supernova, Vertigo, The Thrown Ups (ein Mudhoney Side-Projekt), Unsane, Party Diktator (aus Bremen, die ich fast unterschlagen hätte) - um mal ein paar zu erwähnen.
Über die Meisten der erwähnten Bands könnte ich glaube ich eine Menge schreiben, weil sie sehr meine Hörgewohnheiten geprägt haben bis ich Fee kennengelernte und wesentlich mehr in Richtung elektronischer Musik abgedriftet bin.

Dazu gab es neben schon erwähntem _Dope, Guns and Fucking in the Streets_ noch ein paar bemerkenswerte Sampler: S.W.A.T. - Deep inside a cops mind, auf dem AmRep-Bands klassische Rockstücke mit verändertem Text zum Besten geben (_In the ghetto_ beginnt z.B. mit “When the bullets fly …”), die Porn-Split-7inches, die in den Schrank eines jeden Plattensammlers gehören und die Filmmusik zu Screwed, einer Doku von Al Goldstein über die Pornoindustrie. Nicht zu vergessen ist ausserdem die Videocompilation _Dope, Guns and Fucking up your Video Deck_, durch die der vollkommen durchgeknallte _Dr. Sphincter_ als, naja, Moderator führt. Die 3-stündige, nicht jugendfreie DVD aller 3 Teile gibt es mittlerweile für wenig Geld, und ich persönlich bin immer noch grosser Fan davon.

Seit 1999 hat das Label leider keinen Output mehr, von der 2000er One-Side-7inch der Melvins zu deren 20jährigem Bestehen, aber vieles ist scheinbar über iTMS zu beziehen - sehr viele der Sachen sind als Vinyl ohnehin nicht mehr zu bekommen. Ab und zu - jedes Jahr einmal etwa im Februar - meldet sich Tom Hazelmeyer auf der Webseite noch einmal zu Wort und sagt, dass es nichts Neues gibt und das die Leute aufhören sollen, ihm Demos zu schicken. Schade, sehr schade.

Hier noch ein kleines Schmakerl: Die Cover der AmRep-Veröffentlichungen in einer Übersicht.

Und noch ein kleines persönliches Geheimnis: Mein etwas seltsamer Barcode am Oberkörper sollte eigentlich aufgelöst _Dope, Guns and Fucking in the Streets_ geben - wär hätte das gedacht …

---

Operation gelungen, Patient wohl auf

Boomtime, 43rd Bureaucracy, 3171.

Die Operation am Freitag war zwar anstrengend, aber letztendlich nicht so schlimm wie ich erwartet hätte. Ich merke nicht mal irgendwas von dem Piekser im Rücken. Wirklich bemerkenswert war allerdings das Gefühl der Taubheit des Unterleibs. Absolut scary. Spätestens als ich dann meinen PC-Muskel wieder unter Kontrolle hatte war ich wirklich heilfroh. Jedenfalls werde ich, sobald der Fuss wieder wie ein Fuss und nicht wie ein Luftballon aussieht, für weitere sechs Wochen einen Gips haben :-\

Seit Freitag abend liege ich praktisch nur im Bett, schlafe fast die ganze Zeit, träume wilden Kram (heute z.B. dass ich mich in einem überfluteten Chicago aufhalte und einen auf Fluttouristen mache) und fühle mich eigentlich sehr gut - von der totalen Müdigkeit einmal abgesehen. Ich habe zwar meinen Termin zur Nachuntersuchung verschlafen und nicht mal die diversen Wecker gehört, die mich sonst _immer_ zu wecken in der Lage sind. Immerhin war ich aber gestern meine staatbürgerlichen Pflichten erfüllen. Über den Ausgang der Wahl freue ich mich, weil es eben mal kein Wie-immer-Ergebnis ist. Wobei ich fast vermute, dass unseren Politikern nichts anderes als der unkreativste und vor allem aus Bürgerrechtssicht alptraumhafteste Weg einfallen wird, nämlich der der Grossen Koalition. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Ausgang dieser Wahl als Chance begriffen wird.

---

KHFD

Boomtime, 38th Bureaucracy, 3171.

Heute war ich im Krankenhaus Friedrichstadt, um alles für die Operation am Freitag abzusprechen. Am grossen Zeh ist das zweite Glied parallel zum Knochen gebrochen, und der Bruch geht über beide Gelenke. Es ist deswegen nötig, eine Titanplatte anzunageln, damit das wieder richtig verheilt. Das ganze Operation wird ambulant gemacht, dazu werde ich spinalanästhesiert, der Eingriff wird etwa eine Stunde dauern. Nach 8-10 Stunden kann ich dann wieder nach Hause.

Überhaupt Krankenhäuser: Insbesondere in der chirurgischen Abteilung kann man eine Menge Zeitgenossen mit seltsamen Geschichten treffen. Ich hatte beispielsweise heute das Vergnügen jemanden kennenzulernen, der sich vor Jahren die Hand abgeflext hat und die ihm wieder angenäht wurde. Die Hand tut den Umständen entsprechend sogar ziemlich gut. Zuerst fand ich das ganz Erstaunlich. Dann wurde mir erklärt, dass die Handchirurgie bezeichnete Technik sich aus der Kriegschirugie entwickelt hat. Das macht in gewisser Weise Sinn, auch wenn es krass klingt.

Jedenfalls muss ich zugeben, dass ich etwas Bammel habe. Die Vorstellung, dass mir was ins Rückenmark gespritzt wird, ist schon gruselig, obwohl ich mir habe sagen lassen, dass es im Kern viel ungefährlicher sei als eine Vollnarkose.

Also Augen zu und durch …

---

start from scratch | get into scrapes

Boomtime, 38th Bureaucracy, 3171.
Art fukami 57611 2 Comments | Trackback URI

Ein Versuch sich von vorn über die Schulter gucken zu lassen.

So nennt sich die Ausstellung, die morgen, Donnerstag, dem 15. September um 19 Uhr im Pförtnerhaus am Neustädter Markt 4 (Nähe Kunsthaus Rähnitzgasse und Goldener Reiter) eröffnet wird und bis 29. September andauert. Dies ist die erste Ausstellung der frischgebackenen Meisterschülerin Fee Vogler nach ihrem ausgezeichneten Diplom. Dabei kratzt sich Fee während der 2 Wochen aus dem schwarz lackierten Pförtnerhaus, d.h., man kann während der ganzen Zeit zuschauen.

Ich werde wohl leider nicht zur Vernissage gehen können, aber ich werde mir das auf jeden Fall in der nächsten Woche ansehen.

---

Teile des Freistaates Christiania geräumt

Setting Orange, 36th Bureaucracy, 3171.

Habe ich gar nicht mitbekommen: In Christiania wurde letzte Woche der Wagenplatz geräumt und dabei über 100 Leute festgenommen. Christiania ist ein selbstverwaltete Wohnsiedlung auf dem ehemalige Militärgelände der Badsmandsstraedes Kaserne in Kopenhagen und existiert seit den Siebzigern.

Mehr dazu:

* Indymedia auf deutsch: Dänische Polizei räumt Wagenburg in Christiania, Kopenhagen
* Indymedia Dänemark (mit Bildern): Billeder fra rydningen af Cirkus Christiania und Flere fotos

über: FUCKUP Weblog

---

whatisthepirateria

Prickle-Prickle, 35th Bureaucracy, 3171.
Art fukami 308 1 Comment | Trackback URI

Den August über habe ich mich eine Weile in Köln aufgehalten, um mich an der Pirateria zu beteiligen. Einigen Leuten ist wahrscheinlich bis zum Schluss etwas unklar gewesen was es ist, und meine Meinung zu der Sache ist natürlich vollkommen subjektiv und sagt nichts darüber aus, was die Pirateria _wirklich_ ist oder war. Manuel hat übrigens seine sehr lesenswerte Version schon in seinem Blog veröffentlicht.

Ich will versuchen anhand verschiedener Aspekte zu beschreiben, was es mir persönlich bedeutet.

__Ausgangsposition__

In Städten wie Köln ist, wie fast überall im Westen, der Raum für freie Kultur eher spärlich. Es gibt eine ganze Reihe instutionalisierter Kultur, die sich vor allem an speziellen Orten manifestiert: Opern- und Konzerthäuser, Museen, Galerien, Theater, Clubs, Kinos, teilweise staatlich gefördert, teilweise privatwirtschaftlich geführt, aber in den allermeisten Fällen wird dort eine “Kultur des Zuschauens” zelebriert. Die Mitarbeit des Gastes und Betrachters beschränkt sich meist auf den Konsum der ihm dargebrachten Werke, in manchen wenigen Fällen darf er Mitmoschen und -grölen und für diesses kulturelle Vergnügen einen Betrag X abdrücken. Die dargebrachten Werke sind, je nach Kunstform und Art des Ortes, mehr oder weniger hart am Markt - die privatwirtschftlichen wahrscheinlich etwas mehr und als die geförderten. Dabei dienen jene Teile der “Hochkultur” wie z.B. die Oper fast als reine Gralshüter einer bestimmten Form von Kultur. Um Mitspielen zu können bedarf es also der richtigen Dosis Vitamin B, eines Wissens um die Spielregeln und das des jeweiligen Marktes. In den Stätten der künstlerischen Ausbildung steht mehr und mehr die Ausformung des Künstlers als funktionierendes Wesen innerhalb dieser Strukturen im Mittelpunkt, als die Schaffung von Visionen gefördert.

Daneben gibt es eine gelebte Kultur, und grade in Köln gibt es, vielleicht sogar mehr als vielen anderen Ort, eine gewissse Kultur des Alltags, dem man sich nur schwer bis gar nicht entziehen kann - das kann bei Kölsch am Büdchen anfangen und bei der Nubbelverbrennung aufhören - einer Kultur also, die das Miteinander prägt und dem einen oder anderen Aspekt des Vergessens, des Gemeinschaftsgefühls, der Überwindung von Unsicherheit, der Erfüllung von Sehnsüchten oder des Abbaus von Aggression und individueller Schuld dient und als jeweils kulturell akzeptiert gilt. Sonstige Äusserungen individueller Art sind also nur in kulturell eng umgrenzten Rahmen möglich, und wird dieser Pfad verlassen drohen teilweise empfindliche Strafen. Ausnahmen finden sich nur noch in irgendwie gut organisierten und teilweise kommerziellen Umfeldern: “Schmerz for fun and profit” in Dominastudios, Malen-nach-Zahlen, Karaoke, Tätowieren lassen, Bungee-Jumping oder Hacker-Conventions, das sind alles Dinge, die für Leute bestimmten Interesses wegen relevant sind und genutzt werden, um gewisse Grenzerfahrungen zu machen oder sogar Grenzen zu überschreiten, ohne dass, wie sonst normalerweise im Alltag, Strafe oder Ächtung droht.

Ausgehend von oben erwähnten Zuständen kommt die Frage auf, wie innerhalb eines solchen Systems reale kulturelle Entwicklung vonstatten geht, die nicht sofort und per se illegal ist oder durch manipulative Eingriffe erzeugt wurde. Wenn man es genau nimmt bleiben leztendlich tatsächlich nur guerilla-artige Aspekte übrig, von Graffiti über die Umwidmung von Werbefläche, Besetzung leerstehenden Raums, Veranstalten illegaler Konzerte und Parties bis zu subtileren Spässen wie Fahrräder hacken oder das Einbringen von Gedichten in Frühstücksflockenpackungen.

In unserer Gesellschaft ist alles irgendwie stark reglementiert, und wer schon mal versucht hat, einen legalen Ort mit Publikumsverkehr zu entwicklen wird sofort in nervöse Zuckungen verfallen. Diese Regeln begrenzen von vorn herein die möglichen Wege, die so ein Ort nehmen kann und natürlich ganz entscheidend, was in diesem Raum entstehen kann. Anders bei Konstruktionen in Orten, die nur einen Augenblick lang existieren und keinen expliziten Plan verfolgen - in gewisser Weise einfach nur _da_ sind. Dort können Ausdrücke geformt werden, die sonst keine Entwicklungsmöglichkeit hätten und Fehler gemacht werden, die man sich sonst nicht leisten kann.

__Pirateria__

Als Ort für Pirateria diente für 2 Monate eine alte, ziemlich runtergekommene Schiffsschraubenfabrik im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, in Sichtweite zum Leuchtturm von Helios, einer Fabrik, die früher Leuchtturmlampen hergestellt hat und diesen Turm als eine Art Werbegag hat bauen lassen. Die Halle stand mehr oder weniger 15 Jahre leer. Während der Zeit haben sich Altstoffhändler an der Halle zu schaffen gemacht und z.B. die Zinkdachrinnen abmontiert und verkauft, was der allgemeinen Baussubstanz sehr geschadet hat. Ausserdem waren dort immer mal Sprayer am Werk und einige Spassvögel haben sich eine Gaudi daraus gemacht, die Halle systematisch zu entglasen.

Der Besitzer der Halle hat in kindlichen Vergnügen nicht viel mehr gemacht als mal mit einem Bagger Schutt von einer Ecke in die andere zu räumen und einen kleinen Teil der Halle im ersten Stock an einen überaus netten und hilfsbereiten 50jährigen Kasachen vermietet, der sich dort über die letzten sieben, acht Jahre eine recht ansehnliche Werkstatt hergerichtet hat. Ansonsten war dort eigentlich nichts weiter los. Auf dem Gelände selbst sind noch zwei andere Hallen. Die Eine wird genutzt als Kletterhalle, die Andere ist wohl privat vemietet.

Die eine Stirnfront der Halle ist verglast, die andere Stirnfront offen. Eigentlich ist die mit einem nicht mehr funktionstüchtigen Mechanismus ausgestattet, mit dem sie verschliessbar ist. Das Ganze macht, oberflächlich betrachtet fast den Eindruck eines Hangars. Wenn man sich aber die ursprüngliche Aufgabe des ganzen Gewahr wird, ist klar, dass diese Öffnung schlicht dem Abtransport der Schiffsschrauben diente. Diese wurden wahrscheinlich an dem riesigen Haken, der an einem beweglichen Kran gefestigt war, durch die Halle bugsiert und von dort aus in die Vulkanhalle einen Steinwurf entfernt verbracht.

Ansonsten besteht der Bau aus viel Beton, die Aussenwände sind teilweise aus rotem Klinker und der Innenraum hat den klassischen Aufbau einer Kathedrale, mit Seitenschiffen, zwei Geschosse, jeweils etwa fünf Meter hoch, während das Gebäude im Ganzen schätzungsweise etwa 15 Meter hoch ist. Insgesamt hat der Bau jedenfalls etwas sehr sakrales.

Zu Beginn wurden die Meisten der wirklich gefährlichen Stellen modifiziert: Aus dem Boden ragende Metallteile wurden abgeflext, Löcher auf dem Boden verdeckt, bei grösseren Einlassungen Geländer gebaut oder, falls die Löcher nicht zu tief waren,als Bühne oder Ausstellungsbereich genutzt. Trotzdem gab es immer mal wieder kleinere und grössere Unfälle.

Dieser Ort diente in der Folgezeit einer Menge Leute als Raum für eigenes Schaffen, Kommunikation aber auch Begegnung mit den eigenen Geistern, und schon die Prozedur am Eingang war etwas anderes als man es gewohnt ist: Man musste unterschreiben, dass man bewusst an einen unfallträchtigen Ort kommt, und die Leute wurden belehrt, dass man an diesem aufpassen muss wo man hintritt. Drinnen erwartete die Leute eine Mischung aus Ausstellung, Theater, Tanz, Musik - eine Menge Improvisation und Überraschungen. Es konnte schon Mal passieren, dass man angeschrien wurde und unsanft von einem Teil des Raums in den anderen getrieben wurde oder dass mit einem Mal mitten aus dem Publikum einige zu tanzen anfingen. Vieles fand, bis auf Ausnahme einiger Film-, Tanz- und Theatersachen, entweder gar nicht geprobt oder nur grob vorbereitet. Ein paar der Dinge entwickelten sich erstaunlich, andere wiederum hielten überlebten keine 3 Tage - u.a. durch äussere Umstände wie Sabine, die viel materielles an diesem Ort zerstörte und fast liebevoll als “Additional Artist” in die Annalen eingegangen ist.

Überhaupt war interessant zu beobachten, wie Strukturen entstanden und Konflikte gelöst wurden. Solche Umstände sind ein Füllhorn möglicher Überprüfung eigener Theorien zu Menschen und menschlichem Miteinander. Das gilt sowohl für rein kommunikative wie auch künstlerische, schaffende Aspekte. Die Allermeisten der Beteiligten sind irgendwann mal, entweder einer persönlichen Einladung folgend oder als Besucher einer der Veranstaltungen, dazu gestossen und wollten einfach mit tun - mit einer daraus resultierenden überaus interessanten Vermischung von Ansprüchen, Weltsichten und allgemeinem und speziellem Kunstverständnis. Was entstanden ist kann man also auf zwei Ebenen betrachten: Auf der Ebene des Ortes, an dem etwas zelebriert, insziniert, manifestiert und reflektiert wird und andererseits als Ort fast beliebiger sozialer Konstruktion.

__Die Idee__

Kulturelle Entwicklung braucht freie Räume. Grade in der Kunst existiert eine konkrete Möglichkeit, abstrakte Konzepte abzubilden und Modelle zu konstruieren, die mehr sein können als blosse kreative, soziale oder intellektuelle Sandkastenspiele.

Eigentlich leben wir in einer guten Zeit, die eine Menge ermöglichen könnte: Es gibt Maschinen, die uns die Arbeit abnehmen, wir können uns aus einer Fülle an Geschichte und Geschichten satt essen und gucken was mit uns passiert, wir hätten eigentlich die Möglichkeit, unser Miteinander und unsere Themen immer wieder zu hinterfragen und explizit weiter zu entwickeln. Stattdessen werden wir Dienstleister für unsinnige Tätigkeiten, lernen, dass man sich zuviel nehmen muss, weil man sonst gar nichts bekommt, dass Geiz etwas Tolles ist, Romantik etwas für Hängengeblieben und Verlierer, Politik und Kunstinteresse was für Leute mit zuviel Zeit, dass wir, um dieselbe Sprache zu sprechen, die selben Zeitungen, Sendungen, Webseiten oder Werbespots gesehen haben müssen.

Ich möchte fast davon sprechen, dass Kunst für eine nicht kleine Anzahl von Menschen in meiner Umgebung beinahe die Funktion einer Religion erfüllt, nur das ihre Verweise und Anregungen nicht so unflexibel sind wie herkömmlicher Religionen bzw. deren gelebte Ausprägung, sprich Kirche, Fussball oder Fernsehen. Es gilt, Räume zu öffnen, die Leute dazu zu bewegen, sich mit ihren Ängsten auseinander zu setzen, sie Fehler machen zu lassen, sie in ihrem kreativen Tun zu unterstützen, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Grenzen zu erkennen und mit diesen Grenzen umzugehen - letztendlich Kunst zu leben und diese nicht als abgehobene Metaebene zu verstehen und wahrzunehmen.

Freier Raum heisst: Raum, in dem bestimmte Regeln ausser Kraft gesetzt sind oder zumindest temporär anders definiert. Dazu muss klar sein, dass Vorschriften für Hygiene und Sicherheit laxer gehandhabt werden können, dass die Nachbarschaft, zumindest diese begrenzte Zeit, mit Lautstärke leben muss und die Leute, erwachsene Menschen, entscheiden können, ob sie sich an diesem Ort aufhalten und tun wollen oder nicht und ihnen diese Möglichkeit nicht von vorn herein genommen wird. Ich bin ziemlich fest der Meinung, dass der fehlende, natürliche Reizes der individuellen Instinktbarriere viele Menschen viel unglücklicher, hilfloser und aggressiver macht als nötig.

__Meine persönlichen Lehren__

Ich habe für mich persönlich die Wirkung unterschätzt, die die Angst auf meine individuelle Wahrnehmung dieses Ortes hatte. Erst hatte ich Angst, dass ich mir wehtue, später war die Angst um die Anderen, also vor allem um die, die diesen Ort nicht gut kannten, wesentlich grösser. War ein wirklich seltsames Gefühl manchmal.

Es hat sich mir wieder mal deutlich gezeigt, dass Reden wichtig ist, vielleicht manchmal wichtiger als alles andere. Manchmal hängt es allerdings auch von genau dem richtigen Zeitpunkt ab, damit ein Gespräch eine sinnvolle Wirkung zeigt. Aber ich habe auch gelernt, dass es manchmal nicht ausreicht, Verständnis für alle Seiten zu haben, um schmerzfreie Entscheidungen zu treffen. Notfalls gilt wie eigentlich fast immer: Wer macht hat recht.

Für mich war es eine gute Erfahrung, ein bisschen Theater spielen zu können, etwas, dem ich bisher eigentlich eher aus dem Weg gegangen bin. Ich werde das nicht besonders kultivieren denke ich mal, aber ich bin jetzt eher bereit, mich auf diese Art des Spiels einzulassen wenn möglich und nötig.

Wenn Leute wirklich etwas wollen und den Mut und die Möglichkeit haben, genau das zu tun, können ganz wunderbare Dinge dabei entstehen.

Mir ist klar geworden, dass es natürlich sehr viel leichter ist, das Ganze hochprofessionell aufzuziehen, mit Gewerbeschein und allem Pipapo, aber es ist eben kein Gewerbe und kein Geschäft, es ist etwas vollkommen anderes, etwas, dass eigentlich gar nicht in irgendeine der hochentwickelten Schubladen passt, sondern nur dahin fabuliert wird, um mit den Zeitgenossen teilweise überhaupt eine gemeinsame Sprache zu finden. Aber schon diese Annährung hat in ihren Ausprägungen eine Grenze, und zwar spätestens dann, wenn man soweit geht und einfach eine Mikronation ausruft.

Es geht um was es geht. Immer, ohne Ausnahme.

__Was noch?__

Am Ende steht natürlich die Frage, was in den 2 Monaten _wirklich_ entstanden ist. Bei aller Unschärfe kann man schon sagen, dass sich da eine Gruppe entwickelt hat, so dass letztendlich der Name des Ortes und der der Beteiligten miteinander verschmolz. Ob es eine wirklich feste Gruppe ist wage ich eigentlich im Kern zu bezweifeln, aber zumindest gehen wohl die Meisten aus dieser Zeit mit gestärktem Selbstbewusstsein und einem gewissen Drang, die eben gewonnene spirituelle Freiheit nicht so schnell wieder aufzugeben.

---

Unfälle im Haushalt

Sweetmorn, 32nd Bureaucracy, 3171.

Wenn man denkt, es kann sowieso nicht schlimmer kommen, passiert was? Genau, man bricht sich etwas, diesmal den grossen Zeh. Für mich ein überzeugender Beweis, dass Kabelsalat nicht in allen Fällen wirklich gesund ist. Naja, morgen früh habe ich sowieso einen Arzttermin …

Update: Ich habe mir eine “mehrfache undislozierte Fraktur des grossen Zehs” zugezogen, also Glück im Unglück gehabt (undisloziert steht für nicht gesplittert). Ich werde trotzdem nächste Woche im Krankenhaus Friedrichstadt operiert und ein paar Tage dort verbringen müssen.

Auf dem Weg auch nochmal Danke an Manuel für den Track. Mir geht es gleich viel besser :)

---

Next Page »


"I am chaos. I am the substance from which your artists and scientists build rhythms. I am the spirit with which your children and clowns laugh in happy anarchy. I am chaos. I am alive, and I tell you that you are free." - Eris, Goddess of Chaos, Discord & Confusion.

The Turkey Curse is powered by WordPress, template idea by Priss

Entries (RSS) and Comments (RSS).
Generated in 0.149 seconds.