The Turkey Curse
fukamis terror chatroom

Carl A. Finlow

Pungenday, 67th Confusion, 3171.
Music fukami 54329 1 Comment | Trackback URI

Carl A. Finlow

Einer der eigentümlichsten Künster im Bereich elektronischer Musik ist für mich Carl A. Finlow. Als ich ihn in letztes Jahr in Leipzig bei der Party von blackred in der Destillery kennen lernen dürfte hatte ich sofort einen sehr guten Draht zu ihm. Ich hatte ihm kurz vor seinem Gig bei einem Problem mit seinem Mac geholfen und er hat mir daraufhin eine CD mit bis dahin unveröffentlichten Tracks geschenkt. Wir haben uns eine ganze Weile über alles Mögliche unterhalten, und er erzählte mir eine Menge interessanter Dinge über seine Verbindungen zu Ralph Lawson und Daz Quayle. Eigentümlich ist er vor allem aus dem Grund, weil er beteuert, dass es keine andere Musik höre als die, die er selbst produziert oder remixt. Es lenke ihn zu sehr ab und frustriere ihn nur, und um seinen Kopf frei zu halten verzichtet er eben darauf.

Seine bekanntesten Aliase als Solist sind Black Labs, Carbon Academy, IL.EK.TRO, Random Factor, Silicon Scally und Voice Stealer, mit Ralph Lawson veröffentlicht er als Otaku, Wolf N Flow, Urban Farmers und 20:20 Vision unter dem Label desselben Namens (welches er mit aufgebaut hat), als Fandango Widewheels zusammen mit Huggy Bear, als Holloware Squad mit Daryl Quayle, Kevin Walsh und Fraser und als Slick ‘N Flash mit Nick Simpson. Zusammen mit Ralph Lawson zeichnet er sich ausserdem für diverse Remixes von Leuten wie Fatboy Slim, Jamiroquai, Swag, Jori Hulkonnen, Swayzak, Josh Wink oder Luke Slater verantwortlich.

Sein Output ist gradezu atemberaubend, dazu ist er viel unterwegs um live zu spielen. Er benutzt für seine Sets Ableton Live und Traktor und ist überhaupt immer mit den neuesten Programmen ausgestattet. Er bereitet nichts wirklich grossartiges für seine Auftritte vor, sondern improvisiert weitgehend, weswegen es auch schon mal einen kurzen Augenblick dauern kann bis er richtig in Fahrt kommt. Musikalisch ist relativ schwer zu beschreiben was er macht. Seine Kollaborationen sind eher Minimal oder housiger Techno. Sein eigener Sound hingegen ist meist eigenwilliger Elektro (in Fachkreisen gerne in die Schublade Neo-Elektro gesteckt). Seine Musik ist traurig und süss, aber trotzdem alles andere als dekadenter Elektropop.

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1 Comment »

  1. liest sich interessant. sollte man sich wohl ‘mal geben…

    Comment by kawazu — Setting Orange, 69th Confusion, 3171. @ 43225

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