The Turkey Curse
fukamis terror chatroom

AUSUFLD

Boomtime, 42nd Chaos, 3171.

Auf besondern Wunsch des lieben Astro ein etwas ausführlicherer Bericht und Ergebnisse meines Vorstellungsgespräches in Ulm und Frankfurt.

Ich bin ja nun schon eine Weile auf HarzIV und bin entsprechend verpflichtet, regelmässige Bewerbungen zu schreiben. Nicht, dass ich nichts zu tun hätte, denn mein Leben ist auch ohne festen Arbeitsplatz ausgefüllt. Meine Bewerbungsarie einmal im Monat sieht etwa so aus, dass ich die Seiten des Arbeitsamtes klicke und mir 10 Stellen raussuche, auf die ich mich bewerbe. In der Regel kommen da keine Antworten, oder höchstens so etwas wie “Ihr Profil entspricht nicht unseren Erwartungen”. Diesmal aber bekam ich praktisch postwendend die Antwort auf eine der Bewerbungen, ich solle mich bitte telefonisch melden. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon wieder vergessen, worauf ich mich eigentlich konkret in dem Fall beworben hatte, weil ich diese Bewerbungen ja eigentlich nicht so ernst meinte. Ich meldete mich also nicht sofort. Einen Tag später kam gleich noch einmal die Aufforderung mich zu melden, und einen weiteren Tag später noch eine, diesmal mit dem Spruch: “Ihre Lebensgeschichte macht sie für uns sehr interessant. Bitte melden sie sich unbedingt.”. Ich meldete mich und vereinbarte ein Vorstellungsgespräch. Ich wusste zu dem Zeitpunkt aber immer noch nicht wirklich, um was es eigentlich geht bei dem Job, weil der entsprechende Text doch sehr diffus war. Es sollte ein Treffen am Donnerstag in Ulm geben, dem Hauptsitz der Firma, un am nächsten Tag nach Frankfurt gehen.

Mittwoch Nacht hatte ich ein sehr langes und frustrierendes Gespräch und dazu viel Alkohol getrunken. Nach nur 1 Stunde Schlaf habe ich mich zum Bahnhof geschleppt. Dort dann die Mitteilung, dass ich den Zug, den ich mir ausgesucht habe, nicht mit dem Ticket benutzen kann, das ich vom Arbeitsamt bekommen habe, weil der eine andere Route nimmt. Damit konte ich erstmal vergessen, um 13 Uhr in Ulm zu sein. Auf der Fahrt zwischen Dresden und Leipzig flog völlig unmotiviert mein Beastie von der Nadel. In Augsburg angekommen, wurde ich, nachdem ich den Zug zum Umsteigen verlassen hatte, erst einmal von zwei zivilen Polizisten angehalten. Auf meine Frage, was das soll bekam ich zur Antwort, sie seien auf der Suche nach Drogen und illegalen Einwanderern. Auf die scherzhafte Frage, ob Sachsen, die sich in Bayern aufhalten, als Illegale gelten wurde mit der Durchsuchung meiner Sachen beantwortet. Willkommen in Bayern. Sie guckten sich jeden Aufkleber an (von denen ich eine Menge habe), ich musste meinen Rechner anmachen und es fielen eine Menge merkwürdiger Sprüche. Nach etwa 20 Minuten konnte ich dann gehen und hatte Glück, grade noch den Zug zu erwischen. Im Zug selbst dann nochmal 2 Polizisten, die sich meinen Ausweis haben geben lassen und mit dem sinngemässen Spruch “Unsere Kollegen hatten sie grade schon in der Mache” war das aber schnell erledigt.

In Ulm angekommen wurde ich vom Bahnhof abgeholt und zum Firmensitz gefahren. Dort wurde ich aufgeklärt über das Tun der Firma, das Gespräch war sehr entspannt und hatte einen guten Eindruck. Die Firma betreibt hauptsächlich in Ulm und Neu-Ulm verschienene Netze für die Verwaltung und einen Hochverfügbarkeitscluster für Versicherungen. Nach dem Vorstellungstermin bin ich zurück ins Hotel und wurde von den Ulmer Chaoten abgeholt, um mich zum Themenabend “Computerkriminalität” des CCCS nach Stuttgart mitnehmen zu lassen.

Die Location selbst war nicht leicht zu finden und für Stuttgarter Verhältnisse, zumindest wie ich sie mir vorstelle, sehr abgefahren. Die Veranstaltung fand in einem Raum einer grossen Wagenhalle statt und war mit schätzungsweise über 80 Leuten gut besucht. Der Vortrag wurde von Helmut Stimm vom LKA Baden-Württemberg gehalten. Er ist beim LKA zuständig für “DV-Unterstützung in Ermittlungsverfahren”. Der Vortrag war überaus unterhaltsam. Erwähnenswert aus meiner Sicht ist, dass der Mann sich gegen die Überwachung des Emailverkehrs und die Datensammelwut im Allgemeinen aussprach. Desweiteren meinte er, er hätte sehr selten Probleme wegen PGP-verschlüsselten Daten auf den Rechnern, die er untersucht hat, auch Cryptovolumes seien in den seltensten Fällen im Einsatz. Wenn aber Leute diese Techniken einsetzen hat das LKA eigentlich ausser Brute-Force kaum eine Möglichkeit, an die Daten kommen. Nach der Veranstaltung lies ich mir für alle Fälle von ihm mal den Kontakt zu Herrn Kampe geben, der den entsprechenden Posten beim LKA Sachsen inne hat, weil ich denke, dass es eventuell etwas für die Datenspuren sein könnte. Ausserdem sprach ich kurz mit Kris Köhntopp, der mir wieder ins Gedächtnis rief, dass ich mich beim ULD noch melden wollte, Momo vom Chaostreff Rothenburg und einigen der Stuttgarter Chaoten. Alles in allem eine sehr gute, spassige und entspannte Veranstaltung. Ich würde mir sehr wünschen, dass es einen noch viel regeren Austausch auf lokaler Ebene im CCC gibt.

Wieder zurück in Ulm und nach dem an Eindrücken reichen Tag war ich abends sehr euphorisch und habe darüber nachgedacht, dass ich den Job, wenn mich denn haben wollen, annehmen würde. Ich war zu diesem Zeitpunkt auch noch der Meinung, dass ich eine realistische Chance hätte, und hätte man mir die Jobzusage gegegeben hätte ich Dresden erstmal den Rücken gekehrt (mental ist das jedenfalls schon einmal kurz passiert). Ich versurfte und verchattete meine eine Stunde WLAN-Zugang, die ich mir an der Rezeption für 4,50 Euro gekauft hatte. Da ich nicht in meinem Zimmer rauchen wollte tat ich dies im Gang des Hotels, wo ich auf eine recht hübsche betrunkene Berlinerin traf, mit der ich ein wenig über dies und das redete. Ich merkte, wie sie mit der Zeit … naja, egal, jedenfalls fragte sie mich wie alt ich sei und als ich ihr mein Alter sagte war alles schlagartig vorbei.

Geschlafen habe ich dann ich dann etwa wieder nur eine Stunde, hatte ein sehr gutes und reichhaltiges Frühstück und traf dann die beiden Leute von der Firma wieder, bei der ich mich beworben hatte. Ich hatte gleich ein etwas eigenartiges Gefühl, schwer beschreibbar, aber jedenfalls war meine Euphorie des Vorabends schlagartig weg. Wir fuhren erster Klasse nach Frankfurt. In Frankfurt wurde mir dann, wie auch schon in Ulm, Hardware-Pr0n vom Feinsten gezeigt. In der Zentrale der Deutschen Vermögensberatung habe ich noch etwas sehr Lustiges gesehen: Auf den Böden der Fahrstühle lagen Teppiche mit dem der Aufschrift “Freitag” und mir wurde erklärt, das diese Teppiche jeden Tag entsprechend gewechselt werden. An dem Ort gehen wohl 1/4 des gesamten versicherungs-relevanten Traffics in Deutschland rüber.

Die Stelle, für die ich mich beworben habe, ist eine Teamleiterstelle für ein Team von 4 Sysadministratoren, und habe dann irgendwie das Gefühl bekommen, das ich absolut chancenlos bin. Ich müsste mir in kurzer Zeit wahrscheinlich mehr Wissen aneignen als tatsächlich zu bewältigen wäre. Ausserdem müsste ich mein Leben total auf den Kopf stellen und alle Pläne für die nächsten Monate über den Haufen werfen, dafür allerdings einen Batzen Geld verdienen, was mir allerdings auch ganz gut tun würde. Die Verabschiedung war recht unterkühlt, deswegen denke ich, ich bin raus aus der Nummer. Ich bekomme am Montag endgültig Bescheid (habe ich bekommen).

Die Rückfahrt war ziemlich seltsam. Von Frankfurt nach Leipzig war ich ziemlich nachdenklich und leicht depressiv, weil mir wieder mal klar geworden ist, dass eine Menge ungelöster Probleme habe und mir langsam die Zeit davon läuft. Die Fahrt von Leipzig nach Dresden war dann allerdings ziemlich derb und ich kann nur sagen, dass ich grosses Glück hatte. Im Zug sass eine Gruppe Nazis, die mich ziemlich lautstark angepöbelt haben. Es ist aber nichts weiter passiert, ausser das mir wieder mal klar war, dass ich echte Probleme mit Gewalt habe. Das ist wohl schon ein Vorgeschmack auf Sonntag, wenn die Nazis zuhauf in Dresden aufschlagen.

Alles in Allem waren die beiden Tage sehr intensiv und haben durch mein persönliches mentales und emotionales Auf und Ab sehr viel Kraft gekostet. Trotzdem war es natürlich sehr interessant und lehrreich.

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16 Comments »

  1. Der arme Daemon.

    Jetzt ist Dir die Entscheidung zwischen einem $normalen Leben und dem Verlassen von Dresden abgenommen worden. Aber das knnte wieder passieren…

    Comment by Astro — Sweetmorn, 46th Chaos, 3171. @ 48289

  2. was meinst du denn, woran es gelegen hat, dass die atmosphaere so ploetzlich gekippt ist?

    Comment by 46halbe — Pungenday, 48th Chaos, 3171. @ 64008

  3. “Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon wieder vergessen, worauf ich mich eigentlich konkret in dem Fall beworben hatte, weil ich diese Bewerbungen ja eigentlich nicht so ernst meinte.”

    Und, bist Du stolz darauf, ein Sozialschmarotzer zu sein, der auf Kosten der anderen lebt? Dazu passt ja auch, da Du Dich vor einem Vorstellungsgesprch besufst. Abschaum bist Du, nichts anderes.

    Comment by Niemand — Pungenday, 48th Chaos, 3171. @ 79999

  4. hr hr, na wenn das “niemand” sagt, is ja alles gut…. ;)

    Comment by Mias — Prickle-Prickle, 49th Chaos, 3171. @ 18387

  5. Ich kenne dich zwar nicht und damit auch nicht die näheren Umstände, die zu deine Arbeitslosigkeit führten, aber die Tatsache, wie du damit umgehst, widert mich an. Schon traurig, dass es Menschen gibt, die ihre asoziale Weltsicht in ihrem Weblog präsentieren müssen.
    Aber vermutlich willst du genau diese Kommentare haben, um dich darin zu suhlen.

    Comment by Jemand — Setting Orange, 50th Chaos, 3171. Celebrate Chaoflux. @ 44208

  6. Da glaubt wohl jemand immernoch, daß es genug Arbeit für alle gibt, sodaß jeder, der einen Job annimmt, nicht zwangsläufig einem anderen Arbeitslosen den Job wegnehmen würde, der vielleicht richtig unter seiner Arbeitslosigkeit leidet und ne Familie zu ernähren hat und sich nicht auf eigene Faust nützlich machen kann wie fukami z.B.

    Comment by Mias — Setting Orange, 50th Chaos, 3171. Celebrate Chaoflux. @ 81870

  7. Und das ist eine Rechtfertigung dafür, vom Staat zu leben, Bewerbungen “nicht ernsthaft” zu betreiben, und sich vor Vorstellungsgespraechen einen hinter die Binde zu kippen? Wenn fukami sich auf eigene Faust nuetzlich machen wuerde, dann waere das ja egal, aber genau dies tut er ja nicht, sondern er lebt von Hartz 4, also auf unserer aller Kosten. Sich dann mit solchen Eskapaden auch noch hier zu ruehmen zeugt von sehr wenig Bewusstsein fuer die Allgemeinheit.

    Comment by Niemand — Sweetmorn, 51st Chaos, 3171. @ 4104

  8. Auch schoen (doof): “Geschlafen habe ich dann ich dann etwa wieder nur eine Stunde”

    Ja, wie sieht wohl ein Bewerber aus, der zwei Naechte nur jeweils eine Stunde geschlafen hat? Selbst der Duemmste (nur nicht fukami offenbar) weiss, dass es bei Bewerbungen vor allem auch um den Eindruck geht. Wer nach zwei durchgemachten Naechten wie ein Zombie daherkommt reduziert damit seine Chancen auf eine Einstellung natuerlich sehr. Da wundert es dann auch nicht, dass die Stimmung an diesem Morgen dann schlagartig wechselte.

    Comment by Niemand — Sweetmorn, 51st Chaos, 3171. @ 4738

  9. Rechtfertigung? ;) Du, ich weiß zufällig, daß fukami sich für diesen interessanten und anspruchsvollen Job wirklich interessiert hat, also NICHT den Plan hat, sein Leben lang auf Kosten anderer zu leben. Lange Gespräche sind manchmal auch wichtig und unvermeid- und verschiebbar, er hat sich nicht vor dem Bewerbungsgespräch “einen hinter die Binde gekippt” sondern die Nacht vorher, er hätte selber gern mehr geschlafen und hat sich auch nicht “gerühmt” sondern “Auf besondern Wunsch des lieben Astro” ausführlich berichtet, wie du dem Text entnommen haben könntest. Außerdem weiß ich, daß fukami wegen seinem “Bewusstsein fuer die Allgemeinheit” manchmal bis zum Umfallen für diese arbeitet, nur daß man dafür nicht immer Geld bekommt (wie ja auch nicht jeder bezahlt Arbeitende automatisch ein makelloser Wohltäter der Menschheit ist).

    Es ging mir darum, dir das Recht abzusprechen, jemandem wegen einem solchen Blogeintrag etwa das Lebensrecht abzusprechen und ihn als stolzen Sozialschmarotzer und Abschaum zu bezeichnen. Und, wo möglich, dich darauf aufmerksam zu machen, daß du deine Mitmenschen durch eine ganz, ganz komische Brille siehst.

    Comment by Mias — Sweetmorn, 51st Chaos, 3171. @ 10992

  10. Ah, dass es nicht direkt vor dem Vorstellungsgespraech war sondern die “Nacht vorher” ist natuerlich eine Top-Entschuldigung. Schließlich weiss ja jeder der sich schon mal betrunken hat, dass man am naechsten Tag absolut topfrisch und serioes daherkommt. Und Naechte durchmachen war auch stets die richtige Vorbereitung auf eine Bewerbung. Das weiss doch jeder.

    Und dass der Text auf Wunsch eines anderen geschrieben wurde kann wohl kaum als Entschuldigung für den Inhalt herhalten. Denn der Wunsch beinhaltete sicher nicht die Forderung nach geistiger Masturbation von fukami verbunden mit ekelhafter selbstgerechter Schilderung von Verhalten ueber das fast jeder nur den Kopf schuetteln kann. Ich bleibe dabei: Wer sich so auffuehrt, sollte sich nicht wundern dass er keinen Job bekommt. Wer das dann noch nicht einmal begreift, ist kaum zu retten.

    Es mag sein, dass du es toll findest, wenn jemand vom Staat lebt, Bewerbungen nur aus der Pflicht und Angst vor Streichung der Unterstuetzung aber ansonsten nach eigenem Eingestaendnis nicht ernsthaft betreibt, und einfach mal so aus Interesse auf vom Staat bezahlten Fahrkarten durch die Gegend gondelt.

    Es gibt uebrigens jede Menge Menschen in diesem Land die normal fuer ihr Geld arbeiten und sich dennoch ehrenamtlich fuer die Allgemeinheit engagieren und aufopfern. Darauf sollte sich also niemand etwas einbilden und das als Entschuldigung fuer ein Leben auf Staatskosten heranziehen. Und es gibt auch viele Menschen deren Leben aus Stress und emotionalem Hickhack besteht und die trotzdem nicht nach zwei Tagen rumjammern und fast am Ende sind.

    Wenn man sich schon von der Allgemeinheit mittragen laesst sollte man wenigstens darauf verzichten sich dessen auch noch zu ruehmen. Jeder normal denkende Mensch kann ueber eine Darstellung wie in diesem Artikel nur entsetzt sein, und jeder potentielle Arbeitgeber kann ja jetzt auch nachlesen wie riesig gross das Engagement offenbar ist. Aber vielleicht ist das ja Kalkuel um die Gefahr zu minimieren dass doch mal jemand fukami einstellt und er womoeglich tatsaechlich hart fuer sein Leben arbeiten muesste (so wie die meisten anderen).

    Comment by Niemand — Sweetmorn, 51st Chaos, 3171. @ 60061

  11. Mal eine Frage: Wie lange habt ihr denn in eurem Leben schon gearbeitet? Ich bisher 20 Jahre lang. Ich rühme mich nicht irgend einer Sache, ich beschreibe Teile meines Alltags. Dazu gehört für mich, die Augen offen zu halten und mir das zu backen, das passt. Dass ich selten mehr als ein paar Stunden schlafe liegt schlicht an der Intensität, in der ich die Dinge wahrnehme. Ich denke nicht, dass ich mir von Leuten wie euch, die sich nicht einmal trauen mit realen Namen zu posten, irgendwas vorwerfen lassen muss. Jemand der andere als “Sozialschmarotzer” bezeichnet hat ohnehin verloren.

    Comment by fukami — Boomtime, 52nd Chaos, 3171. @ 10656

  12. Sozialschmarotzer?

    Okay, fukami lebt vom Staat und damit von dieser Gesellschaft. Wenn doch aber nur jeder Arbeitslose soviel für diese Gesellschaft tun würde wie fukami, dann wäre für dieses Land und deren Bewohner schon sehr viel getan.

    fukami steckt sehr viel Zeit und Energie in Dinge und Veranstaltungen die dem Rest der Bürger gut tun. Siehe Conferences 2005

    Comment by Astro — Boomtime, 52nd Chaos, 3171. @ 83966

  13. Ich glaube Du bist sehr verwirrt. Oder ist die blosse TEILNAHME (”attend”) an einer Veranstaltung jetzt schon eine Grosstat? Dann mache ich am besten auch sofort eine Liste aller Veranstaltungen und Konferenzen bei denen ich dieses Jahr als Teilnehmer abhängen will.

    Comment by Niemand — Pungenday, 53rd Chaos, 3171. @ 2299

  14. Allerdings wäre meine Liste weniger leet, weil ich mich weder für den CCC-Congress noch für EasterHegg oder Enduser-Kacke wie den Linuxtag interessiere. Sorry, ich bin wohl langweilig und unwürdig. Gut daß wir fukami haben!

    Comment by Niemand — Pungenday, 53rd Chaos, 3171. @ 2989

  15. Nein, nicht blosse Teilnahme.

    Aber wie kann man überhaupt irgendetwas über eine Person annehmen, ohne sie auch nur zu kennen? Würde er sie kennen, so würde er sich nicht `Niemand’ nennen?

    Comment by Astro — Pungenday, 53rd Chaos, 3171. @ 16012

  16. Wieviel Hass kann man eigentlich in sich tragen, und wieviel davon braucht
    es, um diesen auf so penetrante Art auch noch hierher zu kanalisieren? Ich
    bin tatsächlich beeindruckt und empfehle allen Niemanden dieses Landes
    dringend, mal das eigene mittelalterliche Verhältnis zur Arbeit zu
    korrigieren. Dann gibt sich vielleicht auch die neurotische Angst, ein
    Jemand könnte dem Niemand die Butter vom Brot nehmen. Außerdem gilt
    offensichtlich mehr als je zuvor: “Alles, was uns fehlt, ist die
    Solidarität!” Nur damit wird der Niemand zum Jemand.

    Comment by mechko — Boomtime, 57th Chaos, 3171. @ 78028

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