The Turkey Curse
fukamis terror chatroom

The meaning of fukami

Sweetmorn, 31st Chaos, 3171.

Since this is post #23 at The Turkey Curse I will disclose some secrets of my nick.

The nick fukami is originally taken from The Time Wanderers, a story of my favorite Russian science fiction authors Arkady and Boris Strugatsky. This story is part three of the Maxim Kammerer trilogy. Here’s the excerpt where the name fukami first occurs:


[…] Bioblockade, also known as the Tokyo Procedure, has been systematically in use on Earth and the Periphery for about one hundred and fifty years. Bioblockade is not a professional term, and is used primarily by journalists. Medical specialists call this procedure fukamization in honor of the sisters Natalya and Hosiko Fukami, who were the first to give a theoretical basis for it and to put it into practice. The aim of fukamization is raising the natural level of adaptation of the human body to
external conditions (bioadaptation). In its classic form, the procedure of fukamization is used exclusively an infants, beginning with the third trimester of its intrauterine development. As far as I have learned and understood, the procedure consists of two stages.

The introduction of UNBLAF serum (the “bacteria of life” culture) raises resistance by several orders to all known infections and viruses –
viral, bacterial, or spore — and also to all organic toxins. (This basically is the bioblockade.)

Unbreaking the hypothalmus with microwave radiation increases the body’s ability to adapt to such physical agents of the environment as strong radiation, toxic gas, and high temperatures. Besides which, the ability to regenerate damaged organs increases the spectrum visible to the retina, and response to psychotherapy is heightened. […]

The complete test of instruction on fukamization and the full text of The Time Wanderers in English can be found here.

The result of Jeffrey’s Japanese/English Dictionary Server (thanks to Su-Shee for pointing that out for me):

* fukami: (n) depth; deep place; (P)
* fukami: (n) depth; deep
* fukamidori: (n) dark (deep) green
* fukamidoriiro: (n) dark (deep) green

fukami is also a name which is used for boys and girls as well as given name or last name (seems to be popular, since there’re quite alot fukamis out there). As far as I know there is also a type of fish which is called The Fukami.

Very special thanks to Michael Hohmuth for the idea of taking that nick.

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Veranstaltung “Gläserner Bürger”

Pungenday, 28th Chaos, 3171.

Gestern fand im Paul-Löbe-Haus die Verstaltung “Gläserner Bürger - Informations- oder Manipulationsgesellschaft der Palamentarischen Linken im Deutschen Bundestag statt. Teilnehmer waren der Bundesbeauftragte für den Datenschutz Peter Schaar, u.a. die Abgeordneten des Bundestages Ulla Burchardt, Jörg Tauss, Christoph Strässer, Rüdiger Veit und Dieter Wiefelspütz und diverse externe Gäste, z.B. war der CCCB vertreten u.a. durch Starbug, Nitram, Atoth, Maha, 46halbe, Hannes und Wetter, dazu Peter Bittner von der AK Videoüberwachung und Bürgerrechte, aber auch ein paar Anwälte, Leute von der Humanischen Union, der FU und der HUB. Die Moderation wurde von Michael Möller, dem Stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundesfraktion, übernommen.

Beim Eintritt ins Gebäude der Palarmentarier mussten wir durch eine Schleuse und die Personalausweise wurden uns abgenommen. Taschenmesser, Feuerzeug und Benzin dürfte ich aber behalten. Gewundert habe ich mich, dass wir Laptops mit reinbringen konnten. Ich war das erste Mal in diesem Gebäude. Eigentlich wäre dieses Haus ja der perfekte Ort für einen C3, aber wir werden die Bundestagsabgeordneten wohl kaum dazu bringen, für uns mal eben ihre Büros zwischen den Tagen zu räumen.

Los ging es dann mit einführenden Worten von Peter Schaar, bei denen ich zu meine Schande weggenickt bin. Berlinaufenthalte sorgen bei mir immer für massive und nachhaltige Schlafstörungen. Deswegen kann ich leider zu diesem Teil nicht viel sagen. Ulla Burchhardt und Christoph Strässer kritisierten, dass Fraktion und Regierung das Thema Datenschutz so gar nicht auf dem Zeiger haben und vor allem Frau Burchardt regte sich über das Verfahren zur Einführung von Biometrie in Ausweisen auf. Die Parlamentarier seien bekanntlich mehrheitlich dagegen, durch die Backdoor “Brüssel” würde diese aber dennoch ohne öffentliche Diskussion eingeführt und so demokratische Beteiligung ausgehebelt. Sie bezeichnete sich selbst als Person, die Technik gut und spannend fände, aber entsetzt sei, dass die Einwände des BSI keinerlei Gehör fänden, das die Einführung der Biometrie eher ablehne und die nunmal die technischen Spezialisten der Regierung seien. Sie bezog sich dann einerseits auf eine Anekdote von Peter Schaar, der wohl eine Geschäftsidee vorgestellt hatte, bei der Telefone mit RFID-Lesegerät versehen werden und Plakate mit Tags, so dass Werbetreibende mitbekommen, wer sich ihre Werbung ansieht und andererseits auf unserem Einwand, dass die Technologien nicht nur keinen einzigen der Terroranschläge verhindert hätte, sondern sich mit etwas Phantasie ganz neue Bedrohungs- und Missbrauchsszenarien eröffnen.

Den seltsamsten Eindruck hinterlies der Innenpotische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dieter Wiefelspütz. Einerseits scheint er sich durchaus im Klaren zu sein über die Idiotie des im Rahmen der Anti-Terrorgesetzgebung entstandenen Bloat, aber faselte nach der Veranstaltung in einem Gespräch mit mir immer was von “man müsse den Leuten ein Gefühl von Sicherheit vermitteln”. Naja, wir wissen ja was wir von sowas zu halten hat.

Den Anwesenden war gemein, dass sie nachdrücklich die Nicht-Diskussion des Themas Datenschutz im Allgemeinen bemängelten. Allerdings wusste auch keiner, wie man dieses Thema mehr in der Öffentlichkeit positionieren könnte.

Der Veranstaltung wurde nach 3 Stunden abgebrochen. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch weiter gegangen wäre, weil die Diskussion erst an diesem Zeitpunkt spannend zu werden versprach. Die Veranstaltung an sich fand ich interessant, zumal mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen wurde, dass ich schon seit frühester Jugend nicht wirklich begriffen habe, wo in unserer Demokratie nun tatsächlich die Macht liegt. Das Ganze wurde sicherlich auch als Selbstdarstellungsplattform von den anwesenden Politiker missbraucht, und es war leicht irritierend zu beobachten, wie sie sich die ganze Zeit öffentlich mit Seitenstichen beharkten, da sie ja nur aus einer einzigen Fraktion sind. Dennoch habe ich einige gute Anregungen für unser heute stattfindendes Treffen des Arbeitskreises Biometrie und die Datenspuren im Mai sammeln können.

Update: Tim weisst mich grade darauf hin, dass auch Heise in dem Artikel Antiterrorgesetz soll auf den Prüfstand auf die Veranstaltung Bezug nimmt. Zitiert wird u.a. Jörg Tauss mit den Worten: “Ich bin jederzeit in der Lage - gegebenenfalls mit Unterstützung des Chaos Computer Clubs - den Fingerabdruck von Otto Schily zu erlangen und an jedem beliebigen Tatort zu hinterlassen”.

Update v2: Starbug weisst mich noch auf ein anderes Zitat von Jörg Tauss hin: “Ich finde es ja schon interessant, dass man auf den Bundestagsklos ‘Aus hygienischen Gründen wird diese Toilette videoüberwacht’ angebracht hat.” Mehr Aufkleber braucht das Land!

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Conferences 2005

Setting Orange, 25th Chaos, 3171.

In 2005 I will attend to a couple of conferences. There is FOSDEM in Bruxelles, the CLT2k5 in Chemnitz, Datenspuren, the civil liberty and privacy symposium in Dresden, the GPN4 and the Linuxday in Karlsruhe, What the Hack, the camp in the Netherlands, the second PakCon in Karachi and the 22C3 in Berlin.

Beside that I am courious to see how the concept of geekends will evolve. Geekends are an idea to have some more cooperation and knowledge exchange between the local groups of the CCC.

All together, 2005 suppossed to become a very busy and interessting year.

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What the heck …

Setting Orange, 25th Chaos, 3171.

… is going on in the Netherlands? Since the last time I have been there in ‘88 or ‘89, it seems that the former hope of the “free world” got crazy somehow. I talked alot about the changes in Dutch politics the last days and I must admit, that I didn’t really follow it in last years, so I am somewhat very surprised. I’ll be in Holland relatively often in the next months, so I hope I will discuss it further the next months. The reason why I have been to Holland: Tim and me attended to a meeting of the What the Hack organization near ’s Hertogenbosch where the WTH will take place from 27. - 30. July 2005. Later we have been at XS4ALL in Diemen for further discussions on the camp. I am totally excited about the festival venue and the crew, and I am looking forward to see that event evolving. For now there is an IRC channel #whatthehack in the IRCNet, an announcement and a discussion list. More infos like a wiki, GPS data, maps, new flyer and stuff will follow in the next days.

BTW: That weekend was full of absurd little funny things, from getting to know that cafe late calls “kaffee verkehrt” in Holland, talking parking automats, to churches looking like a very bad and ugly mixture between all times and styles since the last 800 years and thinggies called “Berliner Bollen” which looked like pieces of manufacturing foam to name only a few. For some reasons I still find Holland kinda weird. That at least didn’t change.

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